Eröffnungsheimabend 2003 – Fotos

Den Start ins Pfadfinderjahr haben wir mit einem gemeinsamen Spielenachmittag begonnen.
Unser Heim platzte aus allen Nähten, als wir am 3. September 2003 versuchten die Kobolde gütig zu stimmen damit sie uns den Schlüssel zu dem Schloß aushändigen mit dem sie unsere Spieletruhe verschlossen hatten.

Natürlich nichts leichter als das! Ihre Botshaft in Geheimschrift war bald entschlüsselt und dann wußte unser Koch auch schon wie das Rezept lautete mit dem die Kobolde gütig zu stimmen waren.

Den Schlüssel haben wir zurück, die Spieletruhe ist uns wieder zugänglich und das Pfadfinderjahr ist gerettet.

Ein 'Danke' an alle, die uns geholfen haben, und auf ein baldiges Wiedersehen in den Heimabenden.

Eröffnungsheimabend 2003

Am Mittwoch, den 3. September 2003 beginnt die neue Heimabendsaison.
Alle Wölflinge, Pfadfinder, Geschwister, Eltern und Freunde sind herzlich eingeladen mit allen gemeinsam den Start ins neue Pfadfinderjahr zu begehen.

Ganz besonders freuen wir uns auf alle, die an diesem Nachmittag in die Pfadfinderei hineinschnuppern wollen.

Wie schon in vergangenen Jahren werden wir gemeinsam einen Nachmittag spielen und uns auf die kommenden Ereignisse einstimmen.

  • Wann?: Mittwoch, 3. September 2003,
    15.00h – 18.00h

  • Wo?: In unserem Pfadfinderheim
    Veithgasse 9, Eingang Strohgasse

Wir freuen uns auf Dich!

Abschluss-Heimabend der RaRo am 26.06.2003

Am Ende eines ereignisreichen Pfadfinderjahres muss natürlich eine angemessene Grillerei stattfinden!
Dankenswerterweise stellte uns für dieses Event Andrea den Garten ihrer Eltern zur Verfügung um zünftig zu Grillen (Fotos siehe am Ende dieses Berichtes)und das Jahr Revue passieren zu lassen.

Das Jahr Revue passieren lassen? – hier sind die Highlights:

Begonnen hat es etwas verspätet im Oktober – mit der „Verstärkung“ unserer kleinen Truppe durch Georg (GeOrc) und Andrea:

RaRo Überstellung Wienerwald

Mit dieser Verstärkung versehen nahmen wir am wohl nassesten Paulustag der Geschite Ende Oktober teil:

Paulustag 2002

Auf diesen Schock hinaus organisierten wir uns ein wirklich gmiatliches Wochenendlager in Bad Vöslau in der Rover-Hütte:

RaRo-Wochenendlager Bad Vöslau

Das Jahr 2002 klang bei einem ganz besonderen Licht aus:

Weihnachtsheimabend der RaRo

Das neue Jahr 2003 begrüssten wir mit einem bombastischen Festl mit über 120 Besuchern:

„Wir lieben Euch“-Festl der RaRo

Dann der Bowling-Heimabend im Mai:

Bowling-Heimabend im Mai

Und last but not least – das Bundespfingsttreffen in Vorarlberg:

Bundespfingsttreffen in Vorarlberg

Hier noch Fotos von unserer Grillerei:

Sommerlager 2003

Die Wölflinge, Späher und Rover fahren gemeinsam mit den Wichteln und Guides der Gruppe 6 auf das Lipplgut auf Sommerlager.
Beachten Sie bitte die Terminänderung gegenüber früheren Jahren!

Wir fahren heuer von Sonntag bis Sonntag! (29.6-13.7)

Wir bitten alle Eltern die Anmeldungen rechtzeitig in den Heimabenden abzugeben.

Ein paar erste Eindrücke haben wir bei der Besichtigung eingefangen.

Sommerlageranmeldung

Elterninformation

Gesundheitsblatt

Lagerordnung

Materialliste

Das war das RaRo-Bundespfingsttreffen 2003

Bundespfingst-Treffen der RaRo in Götzis /Vorarlberg
GeOrc's Bericht:

Bundespfingsttreffen in Vorarlberg:

…Die letsche Kuh, oder so ähnlich

Vor einiger Zeit beschlossen wir (Die Rover + Fü) das wir dieses Jahr aufs Bundespfingstreffen in Vorarlberg mitfahren wollten.

Und so geschah es, dass wir uns am Samstag um 06:15 auf der Mariahilferstrasse hätten treffen sollen…

Erstaunlicherweise war gerade ich der Einzige, der Dort, und das auch noch überpünktlich, erschienen ist.

Kurz nach 20, ist dann Gott sei dank der David am Horizont erschienen. Nachdem ich bereits einige male versucht hatte den Mathias anzurufen, sind wir dann zum David nachhause gegangen um ihn am Festnetz anzurufen…

Natürlich hatte er, der ja eigentlich auf den frühen Treffpunkt bestanden hatte, verschlafen…

Nach einem etwas unsanften Telefonat begaben der David und ich uns dann zum Auto um, dass ganze Material in unseren Rucksäcken zu verstauen, (1 Fürstzelt, 2Planen, 1Hacke, einige Fackeln, kiloweise Spritzpistolen, *gottweiswieso* und was wir noch alles ?dringend? benötigten.

Etwas demotiviert durch die doch etwas schwere Last begaben wir beide uns zur Neubaugasse, und in weiterer Folge dann zum Westbhf.

Kurz nach unserem Erscheinen dort stürzte, auch der Mathias in die Bahnhofshalle, und entschuldigte sich noch einmal.

Die darauf folgenden 8 Stunden Zugfahrt waren eher ?Zach?

(unerfreuchlich), mit einer obligatorischen Marschverpflegung saßen wir in einem Zwischenabteil des Zuges und fadisierten uns mehr oder weniger.

Hin und wieder ein mehr oder weniger geistreiches Gespräch mit bekannten oder unbekannten Gesichtern war eine sehr willkommene Alternative zum sinnlosen ?Herumsitzen?.

Nach etlichen Stationen verließen wir dann endlich in Feldkirch den Zug!

Dazu ist anzumerken, dass wir alle drei intelligent genug waren und uns Natürlich kein Lunchpaket o. ä., mitgenommen hatten => Seit bald 10 Stunden unterwegs und noch nichts gegessen…

Am Bahnhof in Feldkirch war der erste Weg natürlich zum ?Ströck? um etwas ?Beissbares? zu besorgen.

Ich selbst habe, (worauf ich nicht stolz bin …sorry) das gesamte Lager um gute 10 ? 15 Minuten verzögert indem ich einige Zeit brauchte bis ich alles hatte wonach es mir gelüstete…

Vom Bahnhof aus ging es dann mit Bussen weiter in die Pampa…

Aus mir unerfindlichen Gründen fuhren wir dann mit etwas Verspätung eng Eingepfercht in Vorarlberger Linienbussen gen Wildnis.

Von der Zielbushaltestelle aus waren es nur wenige Meter bis zum Lagerplatz.

Nach den üblichen ?Hallo und gutes Lager Spielchen? wurden wir dann zu unseren Zeltplätzen geleitet…

Nachdem wir unser Zelt aufgestellt hatten, gab es dann Abendessen nach einem ziemlich ?strangen? System…

(nähere Infos über das ?strange Essenssystem? entweder per e-mail oder eine Anfrage auf dem Amtsweg an die Rover stellen)

Nach dem Essen fand man sich im Partyzelt zu Gesprächen und dem einen oder anderen Bierchen ein.

Sichtlich erschöpft von der langen Zugfahrt (die Gruppe 7 praktizierte kollektives *Kopfwehhaben*) ging der eine früher (ich) der andere später (die meissten anderen) schlafen…

Am nächsten Morgen war stress angesagt, Frühstück in eile und schnelles Vorbereiten für den Workshop für den man sich (oder auch nicht) im Vorfeld angemeldet hatte.

Für den Mathias ging es in einen Molkeverarbeitungsbetrieb zum ?Fädebähnle? oder ähnlich… (Hierzu wird hoffentlich von seiner Seite noch ein kleiner Bericht angefügt werden…)

Der David der ?Extremsportler? machte sich auf zum Kanyoning (Auch hiezu hoffentlich eine kleine Erläuterung seinerseits…)

Der Stefan die Michaela und meine Wenigkeit begaben uns in die ?Rappenlochschlucht? zum Wandern.

Mit dem Zug und dann dem Bus ging es Abenteuerlich einen Berg hinauf und dann einen wunderschönen Steg durch die Schlucht wieder hinunter… (Fotos hiezu nun auf der HP)

Nach unserer Rückkehr gab es dann wieder Essen nach ?Strangesystem? und danach Livemusik!

Erst von einer Gruppe von Pfadfindern deren Workshop die Aufgabe beinhaltete ein Lied über das Lagerthema darzubieten, und danach von einer nicht wesentlich Talentierteren Gesangsgruppe mit Namen

?Betta und Schaffa? was soviel heissen soll wie Beten und Arbeiten => ?Urbi et Orbi? oder wie auch immer…

…War ein recht netter Abend.

Am Montagmorgen sind wir dann in alter Tradition wieder einmal zu viert aufgewacht.

Im Zelt hatten wir dann jede menge Spaß daran zuzusehen wie die meissten anderen Gruppen fast schon Panikartig ihre Zelte und Lager abbauten. (…most amusing)

Wenig später war die Stimmung dann wieder im Keller als wir erfuhren das wir auserkoren wurden den Klowagen zu putzen, doch auch diese Aufgabe erfüllten wir meisterhaft.

Nach der Lagerabschlussansprache ging es dann wieder Buswerts und zum Zug…

Wobei anzumerken ist das die Rückfahrt doch recht Erfreulich war, der David und ich hatten uns zur Linzer Gruppe gesselt und der Mathias hatte Erzählungen zufolge auch eine sehr nette Heimreise…

Greatings GeorC

„D’letschte Kuah macht ´s Gattr zua!“

Die Rover der Gruppe 7 fahren auf das Bundestreffen in Vorarlberg!
Dieses Jahr ist es wieder so weit!

Das Treffen aller Ranger & Rover Österreichs findet diesmal in Vorarlberg statt.

Nähere Infos unter:

Bundespfingsttreffen 2003 RaRo

auch mit Forum und allen Informationen!

Das war das "Wir lieben euch" – Festl

Kooperation der RaRo der Gruppen 6 + 7 + 13:
Über 120 Besucher machten den Abend zu einem vollen Erfolg – wer nicht dabei war, ist selber schuld! – Die Fotos beweisen es!

Aber einem seid gewiss: Es soll nicht das letzte gewesen sein!

Wir lieben Euch!

Das Fest der Rover und Ranger
Samstag, 22. Februar 2003

1030 Wien, Veithgasse 9

ab 16 Jahren

Beginn: 20.00 Uhr

Ende: 04.00 Uhr

Weihnachtslager Hüttlheim – ein Bericht der Rover

7.12 bis 8.12.2002 – Weihnachtslager in Weidlingbach – ein Bericht von Georg Repa
Und weils die letzten Wochenenden so schön war, musste dieses Wochenende natürlich auch wieder eine Pfadfinderaktion her!

Um 14:00 Uhr (Optimum) trafen wir uns im Heim in der Veithgasse um uns auf den Weg ins Dr. Hüttel-Heim zu machen.

Wir (die Rover) wurden gebeten die Vorhut zu übernehmen, wir sollten noch den genauen Abfahrtsort des Busses auskundschaften.

Wir gingen also um etwa 14:15 vom Heim weg und machten uns auf den Weg zur U4-Station Stadtpark. Da begegneten wir einer jungen Frau mit ihren Kindern die leider aufgrund des Frostes nicht mehr dazu in der Lage war in ihr Auto zu gelangen. Hilfsbereit wie wir sind versuchten wir den Schlüssel mit einem Feuerzeug zu erhitzen um das Schloss zu enteisen, bis einer von uns die grenzgeniale Idee hatte, es einmal bei der Beifahrerseite zu probieren – siehe da – die Zentralverriegelung funktionierte einwandfrei…

Endlich bei der U-Bahn angekommen fuhren wir nach ?Spittelau?, wo wir die Suche nach dem Bus aufnahmen.

Wie könnte es anders sein, wir gingen natürlich genau in die falsche Richtung… trafen allerdings kurz darauf auf einen Ortsansässigen der uns den Weg sehr gut beschreiben konnte.

Als wir den Bus gefunden haben, machten wir uns auf den Weg zurück zur U-Bahnstation wo wir zu unserer großen Verwunderung noch einige Zeit auf die anderen Mitglieder der Gruppe warten mussten.

Als sie dann eintrafen sammelten wir uns am Bahnsteig und brachten die Meute zum Bus.

Nach einer sehr langen Busfahrt mit erstaunlich wenigen ?sim ma Bald da ?s? waren wir dann endlich da.

Wir verließen den Bus und kletterten eine ziemlich steile und vereiste Straße hinauf, bis wir an den Waldrand kamen.

Am Waldrand angekommen sammelten wir uns an einer Weggabelung und begannen die eigentliche Wanderung über den Berg.

Wir gingen einen schönen Waldweg entlang und unterhielten uns bis es dunkel wurde. Da sammelten wir uns in einem Kreis,: es wurden Fackeln ausgeteilt und einige tiefsinnige Worte oder Gedanken verbalisiert.

Als ein großer ?Fackelzug? setzten wir unsere kleine Reise fort.

Nach zwei weiteren spirituellen Pausen trafen wir dann im ?Hüttelheim? ein, wo die Materialfahrer schon warteten.

Traditionsgemäß gab es am Abend eine Schwammerlsuppe zu essen.

Nach dem Abendessen richteten wir uns häuslich ein und beschäftigten uns ein bisschen mit den Wölflingen…

Nachdem wir keine Lust mehr hatten uns mit den Wölflingen zu beschäftigen, setzten wir uns in den Speisesaal und quatschten ein bisschen.

Später trafen sich alle am Lagerfeuerplatz um einige nette Stunden zu erleben. Dieses Lagerfeuer war deshalb ein sehr Besonderes weil ungewöhnlich viele Versprechen, Versprechenserneuerungen und auch ein Führerversprechen abgelegt wurden. Man sang fröhliche Lieder in einer fröhlichen Runde, und vergass dabei die Kälte.

Als der Abend älter wurde und alle jüngeren Gruppenmitglieder im Bett waren, fand man sich zu einer gemütlichen Runde zu nostalgischen Erzählungen und erheiternden Gesprächen ein.

Am nächsten morgen nach dem Frühstück traf man sich zum Morgengruß am Platz vor der Hütte wieder, wo man spielte und allgemeine Verlautbarungen bekannt gab, und natürlich den Morgen grüßte…

Den restlichen Vormittag verbrachte man mit den anderen seiner Sparte.

Zu Mittag gab es dann, wie könnt es anders sein, Spagetti.

Vor dem Essen war noch der Wortgottesdienst, und danach begaben sich die Rover und Ro-Führung auf eine kleine spirituelle Wanderung.

Als wir zurückkamen begann der große ?Hausputz?.

Als wir endlich fertig mit dem Putzen waren, sammelten wir uns noch einmal auf dem Platz vor der Hütte zum Abschlusskreis.

Danach begaben wir uns auf die Heimreise zurück über den Berg, mit dem Bus durch die Außenbezirke und mit der U-Bahn zurück zum Heim wo die Jüngeren auf Abholung warteten und wir uns auf den Weg nach hause machten.

Mit allerfreundlichsten Grüßen Georg

Hier geht's zu den Fotos

RaRo-Lager Bad Vöslau / Roverhütte

9.11.2002 bis 10.11.2002
Entspannen … Relaxen … bzw. „Das Lager war ur“ (siehe ganz unten, Stichwort „Klopapier“) – ein Bericht von Georg Repa
Bericht RaRo Entspannungslager:

Vor einigen Wochen beschlossen wir (die RaRo +Führung) ein kleines Kennenlern-Lager abzuhalten, da die RaRo bis jetzt getrennt Heimabend hatten und wir dies ändern wollen…

Nach einigen Heimabenden Planung war es dann endlich soweit, alles war besorgt, und wir waren „ready to go“.

Also sammelten wir uns am Samstag in „aller Herrgottsfrüh“ um nach Bad Vöslau zur Roverhütte zu pilgern…

Treffpunkt war um 8 im Heim wo wir schon alle bis auf Andrea auf mich warteten… Selbige war wohl der festen Überzeugung das der Südbahnhof der ausgemachte Treffpunkt war. Nach kurzer Zeit rief Brigitte sie dann am Handy an, um herauszufinden wo sie sei, und holte selbige dann nach genauer Aufklärung über die Situation mit dem Auto vom Bahnhof ab…

Als die beiden im Heim angekommen waren, verteilten wir den Proviant und zogen los gen Südbahnhof. Durch das untere und obere Belvedere spazierten wir gemütlich mit unseren etwa 500kg schweren Rücksäcken (natürlich sind 500kg leicht übertreiben…) zum Bahnhof. Am Bahnhof angekommen kauften wir schnell unsere Tickets und machten uns schnellen Schrittes auf den Weg zum Bahnsteig wo der Zug schon wartete. Sekunden nachdem wir eingestiegen waren, fuhr der Zug los.

Nach einer kurzen (etwa 20min) Bahnfahrt kamen wir dann am Bahnhof Bad/Vöslau an. Dort machten wir uns erst einmal auf die Suche nach einem „Billa“ oder ähnlichem da die meisten von uns noch nicht gefrühstückt haben.

Zu unserer großen Freude fanden wir einen Billa der direkt auf unserer Strecke lag.

Vor einer Kirche ließen wir uns dann nieder und genossen unser Frühstück –nach dieser kurzen Esspause zogen wir weiter dem Gipfel entgegen.

Wir folgten einer Forststrasse (der falschen Forststrasse) bis wir entgültig davon überzeugt waren, dass wir falsch waren wo wir waren.

An einer Wegkreuzung warteten wir zusammen und beschlossen die Straße zu verlassen, auf welcher wir den Berg erklimmt hatten. Und tatsächlich fanden wir kurz darauf den richtigen Weg hinauf zur Roverhütte.

Nach einer kleinen spaziergangähnlichen Wanderung kamen wir dann oben beim Steinbruch unter der Roverhütte an, wo der Hüttenwirt für die Roverhütte schon auf uns wartete.

Er übergab uns den Schlüssel und gab ein paar Instruktionen für die Handhabung und Bewohnung der Hütte.

Das erste was wir dort machten, war den Proviant auszuladen, der uns den ganzen Berg hinauf gequält hatte.

Danach machten wir es uns erst einmal gemütlich…

Nach einer kurzen „Verschnaufpause“ gingen wir (David, Hias und ich) dann Holzscheite aus dem Steinbruch hohlen, um die Hütte zu beheizen und etwas kochen zu können. Wir gingen dreimal ca. einen Kilometer mit einem rund 80kg schweren Korb Holz holen. Mit geringfügigen Rückenschmerzen setzten wir uns dann vor die Hütte und entspannten erst einmal unsere müden Knochen.

Nachdem wir uns etwas erholt hatten, begannen wir das Holz ofengerecht klein zu hacken, irgendwie dürften wir nicht sensibel genug mit der Hacke umgegangen sein, denn schon nach wenigen Spaltungen splitterte ein Teil des Schaftes ab und die Hacke war nur noch mit Handschuhen zu benutzen…

Nachdem wir etwa „einen riesen Haufen“ Holz gespalten hatten gab es etwas zu Essen (die anderen waren nicht müßig gewesen während wir am Holhacken waren). Es gab Spaghetti mit zweierlei Sugo:

Erstens ein Gemüse-Tomaten – Sugo und zweitens ein Schrimps-in-Olivenöl – Sugo (…oder Ähnliches).

Nach dem Essen war Entspannung angesagt…

Wir spielten Karten oder unterhielten uns oder erkundeten das unmittelbare Umfeld der Hütte. David, Hias und ich machten uns auf den Weg das Gebiet hinter der Hütte ein wenig zu erforschen, wo wir auf alte Stellungssysteme (schätzungsweise aus dem 2ten Weltkrieg) stießen…

Wir kletterten durch die Felsen und genossen die schöne Aussicht über Wien.

Als wir zurückkamen, gesellte ich mich zu den Kartenspielern…

Wir spielten „Bauernschnapsen“, Andrea und ich gegen Anna und Dana – wir schlugen sie vernichtend (6 zu 0 Bummerl), danach wollten die beiden aus unersichtlichen Gründen nicht mehr mit uns spielen…

In der Zwischenzeit hatten es David und Mathias trotz Regen und Kälte geschafft, ein Lagerfeuer in Gang zu bringen, um das wir uns dann sammelten. Wenig später begonnen wir dann unser Abendessen (Frankfurter und Käsekrainer) über dem Lagerfeuer zu grillen.

Wir aßen dann aber doch lieber in der geheizten Hütte.

In der Zwischenzeit hatte Stefan ein Brot gebacken und eines verbrannt… :-p Das wir dann zu unseren Wüsten dazu aßen… (Anm. von StB: zum ersten Mal in einem holzbefeuerten Ofen Brot gebacken – dafür war’s nicht schlecht ;-)….)

Nach dem Abendessen spielten wir dann ein recht spaßiges Kartenspiel dessen Namen ich nicht leider vergessen habe…

Nachdem niemand mehr Lust hatte zu spielen, gingen wir RaRo wieder hinaus ans Feuer während sich die Führung ins Bett begab…

Leider kam am Lagerfeuer nicht die erhoffte Stimmung auf, es wurde kaum geredet und nicht ein einziges Liedchen geträllert… 🙁

Vielleicht lag es ja an der Kälte aber ich finde ein bisschen sehr verkrampft war die Stimmung am Feuer schon…

Nach einiger Zeit begaben wir uns dann auch in Richtung Bett.

Nur Mathias und David blieben noch etwas am Feuer sitzen.

Am Sonntagmorgen wurden wir sanft geweckt und zum vorbereiteten Frühstück geladen (was mich besonders freute).

Ich glaube ich habe das halbe Frühstücksbuffet alleine geleert… 🙂

Nach dem Abwaschen des Frühstückgeschirrs machten wir (die Ro’s) uns mal wieder auf Erkundungstour… wir erkommen den Berg und bestiegen die Kaiser Franz Josefs Warte am Gipfel des Harzberges.

Von dort oben hatte man eine wundervolle Aussicht über die umliegenden Orte und Felder.

Als wir der Meinung waren, genug Landschaft gesehen zu haben, machten wir uns auf den Rückweg.

Zurück in der Roverhütte begannen dann die ersten Diskussionen über Mittagessen. Die Mädchen wollten Kaiserschmarrn was die „männliche Fraktion“ jedoch entschieden ablehnte. Also einigten wir uns auf eine Aufspaltung in zwei Gruppen die Einen sollten ihren Kaiserschmarrn haben und wir Anderen machten uns einen „strangen“ Restmischmasch bestehen aus viel Wurst, 8 Eiern, ca. 1kg Spagetti und ordentlich Gauda-Käse drüber…

Schmeckte aber wesentlich besser als sich das jetzt anhören mag..!

Dazu aßen wir möglichst viel Brot damit wir dieses nicht wieder hinunter tragen mussten.

Das Kochen war insofern sehr spaßig da Stefan der Meinung war, es wäre nur unnötiger Aufwand die ursprünglich 10 Eier vor dem Einführen in den Topf mit der angebratenen Wurst in eine Schüssel zu geben… Deshalb versuchte David die Eier einzeln in den Topf zu schlagen – Mathias fand, dass dies spaßig aussieht, so wollte er auch unbedingt ein paar Eier hineinschlagen. Bei dem Versuch, ein Ei aus der Packung zu holen, fiel dieses mit den verbleibenden zwei Eiern zu Boden. Zur allgemeinen Belustigung formte sich eines der beiden

Eier zu einem wunderschönen Spiegelei.

Weniger lustig war das Wegputzen..!

Nach dem Essen packten wir unsere Rucksäcke (die jetzt wieder wunderbar leicht waren…) und brachten sie in den Vorraum.

Nachdem alle ihre Rucksäcke fertig gepackt haben, begannen wir mit dem Putzen der Hütte, was auch nur mäßig angenehm war (obwohl ich dazu sagen muss, das ich nicht wirklich viel geholfen hab), aber es war auch nicht viel zu tun…

Nachdem die Hütte wieder blitzeblank sauber war, warteten wir auf den „Hüttenmann“, der die Schlüssel wieder entgegennehmen sollte…

Nachdem wir die Schlüssel zurückgegeben haben, und der „Hüttenmann“ seiner Wege gezogen war, sammelten wir uns noch einmal unten im Steinbruch zur anders genannten „Abschlussreflexion“. Dazu hatte sich Stefan ein recht gutes Spiel ausgedacht – er hatte eine Rolle Klopapier mitgenommen und gesagt: “Wir fahren jetzt auf eine einsame Insel und jeder soll sich soviel Klopapier mitnehmen wie er zu brauchen gedenkt“ …ich in meiner unfassbaren Weisheit und Voraussicht habe mir genau ein halbes Blatt Klopapier abgerissen… Danach wollte er das jeder einen Satz zum Lager pro Blatt Klopapier, das er in Händen hält sagt… (Siehe Einleitung…)

Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sich David ärgerte, als er bemerkte das er sich in seiner Gier 10 Blatt Klopapier einverleibte. 🙂

Nach der Reflexion begaben wir uns dann hinunter zum Bahnhof. Auf der kurzen Bahnfahrt spielten wir dann wieder Karten (diesmal verlor ich :-(…).Zurück am Südbahnhof trennten wir uns – die einen wollten noch zurück ins Heim während einige direkt nachhause fahren…

Resümee: Ein meiner Meinung nach sehr gelungenes Lager in dem sich vielleicht ein bisschen viel ums Essen drehte, und hin und wieder die Stimmung etwas erdrückend war…

Doch finde ich, es war ein sehr nettes und angenehmes Wochenende mit sehr netten Leuten.

Mit allerfreundlichsten Grüßen

und Gut Pfad euer Georg Repa

PS: Wir haben gewonnen und es war nicht nur Glück! (…Insider)