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GF-Brief vom September 2013

Liebe Eltern!

Ich hoffe, Sie hatten einen wunderschönen und erholsamen Sommer und haben in den Rekordhitzetagen einen schattigen Platz gefunden!

Am Sommerlager wurde bereits mit dem Lagersilvester das neue Pfadfinderjahr gefeiert – nach einer Sommerpause wird nun das Pfadfinderheim für die bald beginnenden Heimabende und Veranstaltungen vorbereitet.

Wir starten ein wichtiges Jahr für die Gruppengeschichte. Im letzten Jahr haben wir bereits eifrig an unserer zukünftigen Zusammenlegung der Gruppen gearbeitet und sehen dieser in diesem Pfadfinderjahr freudig entgegen. Unsere neue Gruppennummer und den neuen Gruppennamen haben wir bereits. Wir werden zukünftig 6&7 PAXTU heißen. Robert Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinder, nannte sein 2. Wohnhaus in Kenya ?Paxtu?. Auch wir haben mit unserem Umzug ins neue Heim in der Klimschgasse unser 2. Heim geschaffen. Pax ist zudem das lateinische Wort für Frieden ? auch hiermit können wir uns als Pfadfinder sehr gut identifizieren.

Zu Beginn möchten wir Ihnen unser Leitungsteam in diesem Jahr vorstellen:

Bei den Wichteln (Wi) werden Rixa, Acina, Caprea und Andrea im Waldenland sein. Acina wird im Oktober eine Weltreise starten und Ende des Pfadfinderjahres wieder ins Waldenland zurückkehren. Wir wünschen dir, Acina, viele schöne Erlebnisse und eine spannende Zeit!

Im Dschungel bei den Wölflingen (Wö) werden Tschil, Steffi und Hiasi durch das Jahr leiten. Julian, unser Rover, schnuppert bereits seit letztem Jahr und wird auch dieses Jahr dabei sein. Hathi hat sich am Sommerlager verabschiedet, da er im nächsten Jahr im Ausland studieren wird. Viel Erfolg und ein ereignisreiches Studienjahr wünschen wir dir, Hathi.

Bei den Guides und Spähern (GuSp), die seit 2013 auch gemeinsame Heimabende haben, gibt es einige Neuigkeiten. Sandra hat letztes Jahr, nachdem Andrea nach England gezogen ist, das Leitungsteam unterstützt. Mit Ende des Sommerlagers hat sie sich verabschiedet und ist nun wieder als guter Geist in der Gruppe tätig. Vielen lieben Dank Sandra, für deine immer wieder kehrende Unterstützung in der Gruppe!

Theresa hat am Sommerlager ihren Aufbruch gefeiert (Abschied von der geführten Zeit) und ist nun fix ins Leitungsteam eingestiegen. Sie erweitert das bestehende Leitungsteam: Michi, Georg, Christoph, Flo und Patrick. Pia hat sich im Sommer nach vielen Jahren doppelter Stufenleitung bei den Guides verabschiedet. Danke Pia, für deinen zweigleisigen Einsatz in unsrer Gruppe!

Das Team der Caravelles und Explorer (Caex) sind Michaela, Felix, Martin, Wadih und Jo. Daria hat sich Ende des Pfadfinderjahres aus der aktiven Leitungstätigkeit verabschiedet. Danke Daria, für dein Engagement in der Gruppe.

Die Ranger und Rover (RaRo) werden dieses Jahr von Pia begleitet. Wie bereits erwähnt, wird sie sich von nun an ausschließlich den RaRo widmen. Lisi und Sturmi werden das nächste Pfadfinderjahr ?pausieren?.

Ich danke allen Leitern, dass sie so eine tolle Kinder- und Jugendarbeit machen! Und heiße auf diesem Wege alle neuen Leiter noch einmal herzlich Willkommen in der Gruppe 6&7!

Auch bei der Gruppenleitung gibt es Neuigkeiten: Armin hat nach vielen aktiven Jahren in der Gruppe am Sommerlager seinen Abschied gefeiert. Danke Armin für die gute Zusammenarbeit im Gruppenleitungsteam und deinen Einsatz für die Gruppe.

Ich freue mich über meine neue GF Assistentin: Jo hat sich am Sommerlager entschieden, das Team zu erweitern.

Nächstes Wochenende fahren wir auf Gruppenleiterklausur, um uns intensiv mit dem nächsten Jahr zu beschäftigen. Im September werden wir Sie über die Aktionen und Lager im kommenden Pfadfinderjahr gesondert informieren.

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Nachfolgend finden Sie eine fotografische Sammlung der diesjährigen Pfingst- und Sommerlager-Fundgegenstände. Sollten Sie etwas wiedererkennen, bitte im jeweiligen Heimabend ihres Kindes aktiv auf die Stufenleiter zugehen! Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, nach dem Heimabend die Fundkiste durchzusehen.

Die Wichtel starten mit einem besonderen Heimabend am Montag, den 9.9. von 17:30-19:00 (im Heim).

Die Wölflinge treffen sich zu ihrem ersten Heimabend am Dienstag, den 17.9. von 17:15-18:45.

Die Eröffnungsaktion der GuSp, CaEx und RaRo findet am 11.September von 17.00 bis ca. 19:30 Uhr statt (Treffpunkt: im Heim). Ein lustiger und aufregender Start ins neue Pfadfinderjahr erwartet Euch an diesem Tag!

Wir freuen uns auf ein tolles Pfadfinderjahr!

Gut Pfad!

Maria Mandl & Johanna Ehrenmüller

Gruppenleiterinnen Gruppe 6&7

Rudolf I. von Habsburg

Auf den Spuren jenes Habsburgers, dem unsere Pfadfindergruppe ihren Namen verdankt

Rudolf wurde im Frühjahr 1218 (1. März oder 1. Mai) auf einer Burg am Oberrhein oder im Elsaß als ältester Sohn geboren. Seine Eltern waren Graf Albrecht IV. von Habsburg und Gräfin Heilwig von Kyburg. Die Stammburg der Habsburger, die Habichtsburg, liegt im Schweizer Kanton Aargau.

Sie gilt heute noch als Symbol der bescheidenen Herkunft der Habsburger, die zwar nicht darben mußten, in deren Umgebung aber einige Herren lebten, die mindestens ebenso mächtig waren wie die Habsburger selbst.

Es gilt als möglich, daß König Friedrich II., der Staufer persönlich, der Taufpate Rudolfs gewesen ist. Rudolf hatte zwei Brüder, Albrecht und Hartmann, und zwei Schwestern, Kunigunde und eine zweite, deren Name sich heute nicht mehr feststellen lässt. Aus Rudolfs Jugendzeit ist sonst nicht allzuviel bekannt.

Im Jahr 1253 oder 1254 nahm er die wesentlich jüngere Gertrud Anna von Hohenberg zu seiner Frau. Die Ehe mit ihr bot Anlass, den elsässischen Besitz zu erweitern. Obwohl aus politischen Gründen geschlossen war ihre Ehe eine glückliche: Rudolf und Gertrud hatten neun Kinder (Albrecht I., Hartmann,Katharina, Hedwig, Clementia, Agnes, Jutta, Rudolf II. und Mathilde).

rudolfNachdem die Kyburger 1264 mit dem Grafen Hartmann, einem Bruder seiner Mutter, ausstarben, konnte Rudolf sich ihr reiches Erbe erfolgreich erkämpfen. Der Tradition seiner Familie folgend war er ein treuer Anhänger der Staufer. Im Herbst 1267 schloß er sich dem Zug Konradins nach Italien an, doch in richtiger Einschätzung der Aussichtslosigkeit dieses Unternehmens des letzten Staufers kehrte er rechtzeitig in Verona um. Als schließlich der letzte deutsche König aus dem Hause der Staufer in Italien sein Leben verloren hatte – also nach dem Niedergang des Stauferreiches – konnten sich die Reichsfürsten nicht über seinen Nachfolger einigen. Mehr als zwanzig Jahre lang hatte Deutschland so keinen Herrscher,der sich durchsetzen konnte. Die Wirren des Interregnums, der kaiserlosen Zeit, waren für die Bewohner des Landes schrecklich. Die Fürsten kämpften gegeneinander, um ihren Landbesitz zu erweitern, die Ritter lagen mit den Städten in Fehde, machten die Landstraßen unsicher und beraubten die schutzlosen Bauern.

Als die Schrecknisse unerträglich geworden waren und auf Drängen Papst Gregors X. hin entschlossen sich die Kurfürsten, einen König zu wählen. Ihre Wahl fiel auf einen „Verlegenheitskandidaten“, den keineswegs- wie spätere Legenden besagen – „armen“ Grafen Rudolf IV. von Habsburg, der mittlerweilen in der Schweiz und in Süddeutschland viel Land besaß. Am 1. Oktober 1273 wurde er auf Betreiben des Erzbischofs von Mainz,Werner von Eppenstein, und des Burggrafen Friedrich von Nürnberg aus dem Hause Hohenzollern – und gegen den Protest des Vertreters Ottokars von Böhmen – in Frankfurt am Main eher überraschend und einstimmig zum König gewählt. Territoriale Macht, persönliches Ansehen und Kriegserfahrung hatten für Rudolf gesprochen. Am 24.Oktober wurde er in Aachen zum deutschen König Rudolf I. gekrönt.

Er versuchte, der königlichen Zentralgewalt in Deutschland wieder Geltung zu verschaffen, scheiterte aber am Widerstand der Kurfürsten. Ihnen verdankte er schließlich den Thron, wofür sie mit Erfolg wachsenden Anspruch auf Mitsprache bei der Reichsregierung erhoben. Als König erwies sich Rudolf trotzdem unerwartet stark. Er sah seine Hauptaufgabe darin, den gewaltigen Herrschaftsbereich Ottokars von Böhmen zu zerschlagen und überdies die Ordnung in Deutschland wiederherzustellen. Er bekämpfte daher die Raubritter, ließ einige von ihnen enthaupten und ihre Burgen zerstören. Aber auch von den Landesfürsten verlangte er, seine Rechte als König zu achten und die Gebiete zurückzugeben, die sie widerrechtlich erworben hatten.

Das galt auch für einen der mächtigsten Landesherren, Ottokar. Obwohl dieser König von Böhmen war, unterstand er als Reichsfürst dem deutschen König. Er hatte sich nach dem Tod des letzten Babenbergers dessen Länder angeeignet und wollte sie verständlicherweise nicht wieder abgeben. Ottokar leistete den Ladungen zu den lehensrechtlichen Verfahren erwartungsgemäß keine Folge, was die Kriegserklärung bedeutete. Obwohl sich die Parteien zunächst 1276 und erneut 1277 auf einen Frieden geeinigt hatten, kam es aufgrund der wachsenden Unruhe unter den Kurfürsten und im Volk zum entscheidenden Kampf. Rudolf siegte – obwohl er selbst sogar zeitweilig in Lebensgefahr geschwebt war – in der blutigen Schlacht bei Dürnkrut auf dem Marchfeld (26. August 1278) über seinen großen und mächtigen Gegner. Ottokar wurde noch auf der Flucht von persönlichen Feinden erschlagen.

Rudolfs Ziel aber war und blieb die Gewinnung einer Hausmacht, und seine Hausmachtpolitik war schließlich auch erfolgreich. Denn obwohl Rudolf deutscher König war, musste er die Geldmittel für sein königliches Amt vor allem aus seinen eigenen Ländern aufbringen. In jener Zeit war nur der König wirklich mächtig, der selbst viel Land besaß, der über reiche Erträge aus Feldern, Wäldern und Bergwerken verfügte und hoheAbgaben von den Städten seines Landes erhielt. Nur dann war er nicht in allem und jedem auf die Hilfe der Landesfürsten angewiesen. Nach dem Sieg über Ottokar fielen Rudolf die Länder Österreich, Steiermark, Krain und die Windische Mark zu, mit denen er seine Söhne belehnte (17.-21. Dezember 1282). Damit legte er den Grundstein für den Aufstieg seiner Familie zu einer der bedeutendsten und längstlebigen Dynastien in Europa. Länger als je zuvor ein Reichsoberhaupt in einer Stadt Hof gehalten hatte, residierte Rudolf in Wien, um die Verhältnisse in Österreich zu ordnen und um für die Aufrechterhaltung des Landfriedens zu sorgen.

Sein Ziel, die Königswürde für sein Haus erblich zu machen, verfehlte er allerdings. Schon allein deshalb hatte er immer an der Hoffnung auf den Erwerb der Kaiserkrone festgehalten. Die ersten Verhandlungen über seine Krönung zum Kaiser hatten bereits kurz nach der Königswahl 1276 stattgefunden, die letzten scheiterten noch 1287. Beide Male starben die Päpste, bevor es zur Krönung kommen konnte.

Nach dem Tod seiner ersten Frau 1281 ging Rudolf in hohem Alter eine zweite Ehe ein. Am 4. Februar 1284 heiratete er Elisabeth (Isabella) Agnes von Burgund, die zu dieser Zeit etwa so alt war wie sein Sohn Rudolf II. Diese Ehe blieb kinderlos.

Als ihm die Ärzte den nahen Tod ankündigten, ritt der König nach Speyer, um in der Stadt zu sterben, in der einige seiner mächtigsten Vorgänger im Reich begraben lagen. Am 15. Juli 1291 starb Rudolf im Johanniterhof zu Speyer. Bereits am Tag darauf wurde er im Dom zu Speyer begraben, wo der erste König aus dem Hause Habsburg in einem schmucklosen Steinsarg in der Krypta ruht. Im Tode wollte er so – mit seinem Begräbnis in dem berühmten Dom – noch den Anspruch dokumentieren, dass mit den Habsburgern ein neues Königsgeschlecht entstanden war, das berufen sei, die altehrwürdigen Traditionen der Salier und Staufer fortzusetzen. An der Stirnseite der Königsgräber steht das Epitaph Rudolfs von Habsburg mit dem ersten Porträt eines deutschen Königs.

Rudolfs Herz hat vermutlich nie Österreich gehört. Die Geschichte des Landes aber hat er in eine neue Bahn gewiesen. Kaum einer hat auf das Schicksal unseres Landes so entscheidenden Einfluss genommen wie dieser Mann aus Schwaben, der nur zufällig nach Österreich kam, weil sich ihm dort die Gelegenheit zur Gründung einer Hausmacht bot.

In einer Zeit beispielloser Anarchie groß geworden war er sicher ein schrankenloser und brutaler Egoist, der durchaus auch mutwillig und ohne Anlass bewaffnete Konflikte vom Zaun gebrochen hatte. Aber zu diesen Eigenschaften gesellten sich auch Fleiß, Mut, Beharrlichkeit und ein erstaunliches Selbstbewusstsein.

Er war davon überzeugt, zu Höherem geboren zu sein, und dass er und sein Geschlecht dazu auserwählt waren, der alten Institution des Römischen Reiches eine neue Form zu geben. Es stimmt wahrscheinlich, dass er sich immer mit mehr Kraft um den Ausbau
seiner Hausmacht als um das – ohnehin nur lose zusammengehaltene und vom logischen Zerfall bedrohte – Reich gekümmert hat. Frei nach dem Motto: Was gut ist für Habsburg, ist auch gut für das Reich.

Müssig ist es heute zu fragen, ob es gut war, dass er kam, oder ob er besser in Schwaben geblieben wäre. Der Erwerb Österreichs ist Rudolfs bleibende historische Leistung: Mit Österreich als solider Basis haben Rudolfs Nachkommen schließlich ein Reich zusammengeheiratet, in dem die Sonne nicht unterging. Sogar den Namen des Landes haben sie angenommen: „Haus Österreich“, und diesen Namen in alle Welt getragen. Sie hätten nicht werden können, was sie waren, hätte nicht im 13. Jahrhundert ein „kleiner, schwäbischer“ Graf großen Ehrgeiz besessen, aber auch großen Mut und unwahrscheinlich viel Glück.

Die Zecken kommen auch dieses Jahr …

Alle Jahre wieder: Mit dem Frühling kommen die Zecken, und damit steigt für Nichtgeimpfte das Risiko, durch den Stich einer infizierten Zecke an FSME zu erkranken.
Im Vorjahr stieg die Zahl der an FSME erkrankten Personen österreichweit um 36 Prozent auf 82 Fälle.

Impfung:

Jüngere Studien an der Universität Wien haben ergeben, dass nach der ersten Auffrischungsimpfung weitere Auffrischungen nur mehr alle fünf Jahre durchgeführt werden sollen. Ab dem 60. Lebensjahr sei jedoch die Auffrischung alle drei Jahre ratsam, da die schützenden Abwehrstoffe im Blut rascher abnehmen.

Wie werden Zecken entfernt?

Die Zecke sollte auf folgende Weise so bald wie möglich entfernt werden: Fassen Sie die Zecke am besten mit einer Pinzette vorsichtig im Halsbereich. Unter leichtem Zug sollten Sie sie für 60 Sekunden halten – in der Regel lässt sie dabei von selbst los. Achten Sie darauf, die Zecke nicht am Rumpf zu fassen und sie dabei nicht zu quetschen (ansonsten geraten dadurch vermehrt Borrelien aus dem Magen-Darm-Trakt der Zecke in die Wunde).

Die häufig verbreitete Annahme, dass man die Zecke beim Entfernen drehen soll, ist nicht richtig. Ebenso falsch ist die Zuhilfenahme von Ölen, Nagellackentfernern, Alkohol oder ähnlichen Substanzen – dadurch wird die Zecke nur gereizt und dies kann zur Abgabe von Erregern in die Wunde und damit zu einer erhöhten Ansteckungsgefahr führen.

Weitere detailierte Informationen unter

Netdoktor.at

Verhalten bei Gewitter

Solltest du bei einer Wanderung einmal in ein Gewitter kommen, so ist Vorsicht am Platz, aber deswegen kein Grund zu sinnloser Panik.
Suche dir einen möglichst trockenen Platz, wo du wenig leitende Verbindung mit der Erde hast. Deinen Rucksack mit allen Gegenständen aus Metall stelle etwa 100m von dir entfernt ab.

Vermeide es auf alle Fälle, unter hohen Bäumen und allein stehenden Gebäuden, die nicht mit einer Blitzschutzanlage geerdet sind, Schutz zu suchen …

Details und Skizzen findest du auf der Homepage von

ALDIS (Austrian Lightning Detection & Information System)