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2002

Das neue Jahr beginnt mit einer weiteren Heimverbesserungs- bzw. verschönerungsaktion: Unter der Leitung von einem Ehemaligen der Gruppe 7 und Vater eines unserer Gruppe, Manfred Dobiasch, wird der große Raum in Angriff genommen. In vielen Abend- und Wochenendterminen wird bis ins Frühjahr teilweise frisch verputzt, tapeziert, ausgemalt und die Elektroinstallation neu gemacht. Auch der neu erstarkte UV7 und einige Führer unserer Gruppe tragen zur Bewältigung dieser Großtat bei.

Armin Wandaller

nimmt im Zusammenhang mit diesen Arbeiten seine Führungsarbeit als Materialwart auf.

Auch heuer nutzen die CaEx wieder einen Wochenendtag, um in Mariazell Schifahren zu gehen.

Im März findet unsere Gruppenversammlung statt, bei der mit Manfred Dobiasch, der sich durch die Renovierungsarbeiten bestens qualifiziert hat, ein neuer Aufsichtsratsobmann gewählt wird. Weiters bekommen wir auch formal einen neuen Kassier: Dkfm. Walter Wiesinger nimmt nun auch offiziell diese Funktion wahr, nachdem er bereits jahrelang eingesprungen ist. Unsere langjährige Aufsichtsratsobfrau Elisabetta Riefel tritt in die wohlverdiente Pfadfinderpension. Sie hat uns seit 1991 (?) tatkräftigst unterstützt, wofür ihr höchster Dank gebührt.

Am 20.4. findet ein Wiedersehensfest statt, das unser Gruppengründer Josef Vavrik alias Onkel Pepperl zwecks Zusammenführung von Jung und Alt organisiert. Dank zahlreicher Teilnahme werden viele alte Geschichten aufgewärmt und neue Pläne geschmiedet.

Der heurige Georgstag findet als Landesaktion im Wiener Stadtpark statt und hat viele lustige Stationen zu bieten, die auch von vielen Eltern, Geschwistern und Gästen genutzt werden.

Zu Pfingsten nach Rechnitz – das löst als Dauerbrenner bereits Oberndorf ab. Aufgrund zahlreicher Vorteile (riesiger Lagerplatz, gute Infrastruktur, Wald und See in der Nähe,…) fällt es uns schwer, gute Alternativen zu finden. Somit wird es auch wieder ein tolles Lager.

Der letzte Gruppenrat vor dem Sommerlager ist ein besonderer, da er Vorbote für eine große Veränderung ist: Thomas Mandl wird einstimmig zum neuen Gruppenführer der Gruppe 7 gewählt.

Das Sommerlager führt uns unter der Lagerleitung des Altgruppenführers Moritz Laufke einmal mehr nach St. Lorenzen. Am mittleren Wochenende findet die feierliche Übergabe der Gruppenführung von Moritz an Thomas statt. Auch gibt es weitere Veränderungen: Bernhard Wiesinger und Martin Laufke übergeben die Rottenführung an Stefan und Michaela Betzwar.  Auch wird das Lager in die Initialen der Gruppe als das Sommerlager mit dem schönsten Wetter aller Zeiten eingehen. Nur zweimal Regen und das in der Nacht (in der Biwaknacht um genauer zu sein).

Eine neue Tradition wird geboren: Der Unterstützungsverein hält zur Entlastung der Führung den sogenannten UV-Tag ab – einen ganzen Tag werden die Kinder und Jugendlichen vom UV7 betreut.

Im Herbst 2002 findet der Relaunch unserer Homepage statt. Ein kleines Team rund um Peter N. Blaha (Design, Konzeption), Christian Wallner (technische Entwicklung) und Martin Sturm ersinnen eine moderne, datenbankbasierende Webseite, die sich ab sofort als stets aktuelle und aufwendig gestaltetes Informations- und Kommunikationsmedium etabliert.

Wir nehmen im Herbst an der 75-jahr Feier der befreundeten Gruppe 13 „Erdberg“ teil, wozu uns auch Onkel Pepperl mit den Worten „(…) immerhin war ich ja bei den 13ern. Zwar nicht von Beginn – erst seit 1933.“ (!) aufforderte.

Mit der vierten Auflage ist unser FEST21 mitlerweile nicht nur fixer Bestandteil des Jahreskreises, sondern auch in der Lage einen nicht unwichtigen Beitrag zur Finanzierung der Heimmiete beizusteuern.

Der traditionelle Termin für unser Weihnachtlager fällt heuer leider ungünstig, sodass wir lediglich auf ein Wochenendlager fahren können. Umso stimmungsvoller ist dafür die Anwanderung mit Fackeln durch den winterlich vereisten Wiener Wald ins Hüttlheim.

2001

Anfang des Jahres wird nach langjährigen Vorüberlegungen erstmals ernsthaft der Zentralheizungsbau angedacht und erste Kostenvoranschläge werden eingeholt. Nach Evaluierung mehrerer Angebote und Lösung des Gaszuleitungsproblems wird der heikle Auftrag an die uns sehr verbundene Firma Roiser vergeben. Die Arbeiten sollen im Sommer stattfinden, wo der Heimabendbetrieb nicht gestört wird. Zur Finanzierung wird eine breit angelegte Bausteinaktion ins Leben gerufen (alle Gönner können ideelle Bausteine kaufen, um somit den Kraftakt gemeinsam zu bewältigen), die großen Anklang findet.

 

Im Mai findet die zweite Auflage des FEST21 statt.

Unser heuriges Pfingstlager führt uns einmal mehr auf den wunderschönen Landeslagerplatz der burgenländischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen in Rechnitz.

50 Jahre nach dem österreichischen Jamboree findet im Sommer das b.open in St. Wolfgang am Wolfgangsee im Salzkammergut statt. (Highlights: Ro andere Anreise, nach ursprünglicher Idee der Roverei durch die Lande gezogen um Österreich kennen zu lernen

Parallel zum Sommerlager wird nun wirklich unter der Koordination von Moritz Laufke die Zentralheizung samt Warmwasserbereitung in unserem Heim installiert.

Unter Führung von Herrn Parth wird im Wichtel/Guides Heim eine abgehängte Holzdecke und neue Beleuchtung gebaut.

Zu Beginn des Pfadfinderjahres finden sich um Klaus Jonas einige Ehemalige zusammen (Friedrich Thalinger, Peter Blaha, Christoph Vavrik), um den UV7 vor dem Sterben zu retten. Es wird angedacht künftig die Gruppe wieder aktiv zu unterstützen. Der UV7 versteht sich ab sofort als Unterstützungsverein sowohl der Gruppe 7 als auch der Gruppe 6 und wird intern als UV6&7 bezeichnet.

Das heurige Herbstlager 22.23. 9. führt die Gruppe ins neu renovierte Hüttelheim. Martin Laufke wird Roverassistent und Walter Wiesinger übernimmt nach vielen Jahren wieder die Agenden des Gruppenkassiers.

Explorerassistent Wolfgang Gfreiner pausiert ab September für einige Monate, um seine Diplomarbeit in Burkina Faso zu machen.

Thomas Mandl beginnt bei den Wölflingen mit der Führungsarbeit, da wir an diesem Eck noch immer einen dramatischen Engpass haben.

Beim heurigen Fußballturnier erreicht unsere Mannschaft den tollen 2. Platz.

Als Dank für die gelungene Bausteinaktion für unsere Heizung wird ein sogenanntes Heizungsfest organisiert, wo als Höhepunkt Moritz Laufke für seine besonderen Verdienste um die Gruppe(n) die bronzene Lilie des LV Wien verliehen wird.

Am 20.10. findet bereits unser drittes  FEST21 statt, das abermals ein Erfolg wird.

Jörg Dietrich nimmt noch im Herbst seine Führungstätigkeit als Explorerassistent auf.

Am 16.11. nehmen Pfadfinder unserer Gruppe an der Eröffnung der Bezirksausstellung (90 Jahre Pfadfinder in Erdberg) teil. Für diese Ausstellung wurde von uns ein Raum gestaltet, wofür Thomas Amegah besonderer Dank gebührt.

Das heurige Weihnachtslager findet an einem für die Gruppe neuen Ort statt: Das Langlaufparadies Bärnkopf im Waldviertel ist unser Ziel. Ein tief verschneiter Ort mit angrenzendem Wald und netter Herberge lassen leise Erinnerungen an Oberndorf aufkommen und uns ein schönes Lager abhalten.

2000

Die CaEx führen einen Schitag durch.

Im ersten Gruppenrat des Jahres wird Moritz Laufke als Gruppenführer wiedergewählt.

Anfang April nehmen einige Stufen an der Wienerwaldsäuberungsaktion des Landesverbandes teil. Bei der Kolonnenpatrullenmeisterschaft der GuSp, die als Stadtspiel in Wien abgehalten wird, gelingt es auch in diesem Jahr einer unserer Späherpatrullen den 2. Platz zu erreichen, nämlich der Patrulle Biber.

Das PfiLa verbringt unsere Gruppe mit Ausnahme der Ro gemeinsam mit der Gr. 6 in Rapottenstein, während die Ro am RaRo-Bundestreffen „PFFAU“ in Leobersdorf teilnehmen, im Rahmen dessen auch das Vorbereitungstreffen für die Moot-TeilnehmerInnen stattfindet.

Am SoLa, das gemeinsam mit der Gr. 6 in Lilienfeld abgehalten wird, nehmen nur wenige Ro teil, da die RaRo-Rotte in diesem Jahr auf das 11. World Scout Rover Moot in Mexico fährt. Das Lager in Österreich wird von einem schweren Sturm überschattet, der einigen Schaden am Zeltmaterial anrichtet, aber die gute Stimmung der TeilnehmerInnen nicht trüben kann. Am Ende des Lagers legt Moritz Laufke aus beruflichen Gründen seine Funktion als Wölflingsassistent zurück. Für die Ro bietet das Rover-Moot die Gelegenheit, in gemischten internationalen Teams zu lagern, Land und Leute kennenzulernen, jede Menge Freundschaften zu schließen und gemeinsam auftretende Schwierigkeiten zu bewältigen.

Über den Sommer wird eine neue Idee geboren und im Herbst umgesetzt: am 21. Oktober soll ab 21h ein Fest für Erwachsene ab 21 Jahre veranstaltet werden. Eben das FEST21.

Am Anfang des neuen Pfadfinderjahres beendet „Toomai“ Rainer Hinterleitner ebenfalls aus beruflichen Gründen seine Tätigkeit als Meutenführer. Da nun die Wölflinge „verwaist“ sind und trotz intensiver Suche keine neue Wölflingsführung gefunden werden kann, übernimmt die Wichtelführung der Gruppe 6 (unterstützt vom Gruppenrat) interimistisch die Betreuung der Wölflinge.

Thomas Mandl übernimmt im Herbst die Funktion des Kolonnenbeauftragten für Explorer.

Als Destination für das HeLa wird diesmal die Roverhütte der Pfadfindergruppe Bad Vöslau gewählt, wo unter teilweise recht feuchten Witterungsverhältnissen ein schönes Gruppenlager durchgeführt wird.

Anfang Oktober führt der Paulustag die Rotte unter dem Motto „Club Scout – all exclusive“ nach Tulln, wo die RaRo im Kampf um die goldene Axt den zweiten Platz erringen.

Am Freitag den 13.10.2000 stellt das Gruppen-Webteam (Martin Sturm, Oliver Günther sowie Peter N. Blaha) die Homepage der Gruppe online (www.scout.at/wien7).

Das WeiLa findet zum zweiten Mal auf Schloß Limberg/Stmk. statt, wobei wir diesmal auf das winterliche Wetter verzichten müssen und deshalb ein spätherbstliches Lager erleben.

Als Abschluß des Jahres findet wieder wie gewohnt unter der Führung von Bertl Grünwald die Friedenslichtaktion statt.

Aufgrund des neuen Zeitungsgesetztes und der damit verbundenen Kostensteigerung erscheint kurz vor Weihnachten der vorläufig letzte Gruppengucker. Der UV7 steht um den Jahreswechsel kurz vor dem Aus.

1999

Zu Jahresbeginn nehmen die Ro am Paulustag mit dem Motto

„Mission impossible“ teil, der diesmal aus organisatorischen

Gründen erst Ende Januar als Eintagesveranstaltung stattfindet,

und erreichen dabei den 4. Platz. Auf der Landesführertagung im

März wird unser Gruppengründer Josef Vavrik für seine

Verdienste um die Pfadfinderbewegung mit dem goldenen Ehrenzeichen sowie

der Ehrenmitgliedschaft der Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen geehrt.

Seiner Gattin wird für ihr Wirken mit einem prachtvollen Blumenstrauß

gedankt. Im April nehmen die Stufen im Prater an den Landesstufenveranstaltungen

anläßlich des Georgstages teil.

Da Birgit Helnwein aus beruflichen Gründen oft dem Heimabend fernbleiben

muß, unterstützt Moritz Laufke in seiner Funktion als Gruppenführer

ab diesem Monat das Führungsteam der Wölflinge.

Bei der traditionellen Kolonnenpatrullenmeisterschaft der GuSp im Bundeszentrum

Wassergspreng gelingt es Patrulle Falke den 2. Platz und Patrulle Hermelin

den 6. Platz zu belegen.

Das PfiLa verbringt unsere Gruppe mit Ausnahme der Ro gemeinsam mit

der Gr. 6 in Hollenstein an der Ybbs, während die Ro am RaRo-Bundestreffen

„Fallobst“ in St. Georgen im Attergau teilnehmen.

Auch das SoLa wird gemeinsam mit der Gr. 6 veranstaltet und führt

alle Stufen bis auf die CaEx diesmal nach Stanz im Mürztal. GFM

Moritz Laufke springt für die aus gesundheitlichen Gründen

verhinderte Meutenführerin ein und erhält den Dschungelnamen

„Balu“. Am Abschlußlagerfeuer beendet „Kim“

Birgit Helnwein ihre aktive Führerinnentätigkeit und übergibt

die Meutenführung an „Toomai“ Rainer Hinterleitner. Die

CaEx der Gruppen 6 und 7 nehmen gemeinsam mit einigen anderen Gruppen

aus der Kolonnen am Haarlem Jamborette in Holland teil.

Am ersten Gruppenrat im Herbst übernimmt Moritz Laufke die Funktion

des Wölflingsassistenten, damit „Toomai“ nicht alleine

führen muß. Das HeLa wird wieder einmal im Hüttelheim

abgehalten und bietet den Eltern erstmals die Gelegenheit am Sonntag

ab 10.00 Uhr an einem großen Gruppenspiel teilzunehmen. Doch die

Beteiligung der Eltern bleibt trotz des schönen Wetters weit hinter

den Erwartungen zurück.

Ende Oktober nehmen die Ro am Paulustag „Dead fish“ teil,

zu dessen Höhepunkten ein launiger Wettbewerb zählt, der bei

recht frischem Wetter rund um ein Fischgewässer abgehalten wird,

und erreichen dabei den 7. Platz.

Für das WeiLa haben wir diesmal Maria Loretto im Burgenland als

Veranstaltungsort erwählt, wo wir in den Räumen des Klosters

Unterkunft finden und ein Wochenendlager ohne Schnee verbringen.

Da heuer die Rorate-Messe aus organisatorischen Gründen nicht durchgeführt

werden kann, stellt die von Bertl Grünwald geleitete Bethlehemslichtaktion

den Abschluß des Jahres dar.

1998

Als Beitrag zur Faschingszeit findet das von der Gr. 6 veranstaltete „Kellerfest“ statt, das auch von zahlreichen Mitgliedern der Gr. 7 besucht wird.
Am Georgstag im April fahren die Sp zur KPMS im Sieveringer Steinbruch, wo eine der Patrullen den zweiten Platz erringen kann. Im Mai findet das WiWö-Fest „80 Jahre Wichtel“ statt, an dem auch unsere Wö teilnehmen.
Aus Anlaß des 25-jährigen Bestehens unserer Gruppe veranstalten wir zu Pfingsten ein Jubiläumslager in Rechnitz, zu dem alle Gruppen der Kolonne SiLaLe eingeladen sind. Die meisten von ihnen (3, 6, 9, 13, 27) folgen dem Ruf mit zumindest einer Stufe und tragen so zum überwältigenden Erfolg des Lagers bei, dessen Flair sich am besten durch die Worte „friedlich“ und „vielfältig/international“ beschreiben läßt.

Unser Jubiläums-SoLa verbringen wir gemeinsam mit unserer Schwesterngruppe „Heilige Barbara“ wieder einmal in der Steiermark. Diesmal lagern wir auf ungefähr 1200 m Seehöhe tief im Wald bei St. Anna in der Nähe von Schwanberg.

Als Lagermotto dient das haitianische Sprichwort „Min anpil (chay pa lou)“: „Wenn die Hände zahlreich sind, ist die Bürde leicht“. Einerseits bietet das Lagerleben laufend Gelegenheit, die Gültigkeit dieses Sprichwortes am eigenen Leib zu erfahren und so ein Gespür dafür zu erlangen, wie wichtig es ist, sich in seiner Handlungsweise daran zu orientieren. Andererseits steht das Motto als Symbol für die gemeinsame Arbeit, die seit Bestehen der Gruppe 7 von vielen Menschen aufgewendet wurde und noch in weiterer Zukunft zu erbringen sein wird.

Beim Abschlußlagerfeuer nimmt der längstdienende Späherführer Christian Wallner (fast alle Sommerlagerteilnehmer waren einmal unter seinen Fittichen Späher!) seinen Abschied von der Kinder- und Jugendarbeit und Dr. Thomas Amegah wird als Assistent in das Team der RaRo-Führung aufgenommen.

Am 6. September schließlich wird unsere Pfadfindergruppe 25 Jahre alt.

Zur Abrundung der Jubiläumsfeierlichkeiten lädt der Gruppenrat ehemalige Gruppenmitglieder, Aufsichtsräte, Freunde und Gönner Anfang Oktober zu einem Wochenendlager ins Bundeszentrum Wassergspreng.
Dort können all jene, die den Weg zu uns gefunden haben, in ungezwungener Atmosphäre die Freuden des Lagerlebens genießen und mit alten Bekannten plaudern. Außerdem wird dieses Lager dazu genützt, die Jubiläumsfestschrift vorzustellen und erstmals feilzubieten.

Das WeiLa findet in diesem Jahr erstmals in Limberg/Stmk. statt, wo wir im gleichnamigen Schloß residieren und unter tief winterlichen Bedingungen vier erlebnisreiche Lagertage verbringen. Im Rahmen des Gruppenlagerfeuers werden einige Veränderungen im Führungsteam der Gruppe bekanntgegeben: Moritz Laufke übergibt die Rottenführung an Bernhard Wiesinger, um sich fortan ausschließlich der Gruppenführung zu widmen. Thomas Mandl folgt Dorian Winter als Explorertruppführer nach, doch letzterer bleibt dem CaEx-Team als Assistent erhalten. Johannes Heger nimmt seine Tätigkeit als Späherassistent auf.

Am 24. Dezember findet wie gewohnt im Anschluß an die Rorate-Messe unter der bewährten Führung von Bertl Grünwald die Friedenslichtaktionstatt.

1997

Einige Ro und Fü errichten im Wö/Sp-Heim eine Schall-und Wärmeschutzdecke aus Holz, um die Feste im Heim, die inzwischen eine wichtige Einnahmequelle für unsere Gruppe darstellen, störungsfrei abhalten zu können.

Im April nehmen alle Stufen am Kolonnen-Georgslager teil. Dort werden vor allem die im Zelt lagernden Teilnehmer am Sonntag in der Früh von Schneemassen überrascht, was jedoch dem Erfolg des Lagers keinen Abbruch tut. Das PfiLa verbringt unsere Gruppe mit Ausnahme der Ro gemeinsam mit der Gr. 6 erneut in Rechnitz, wobei die CaEx erstmals ihr selbstfinanziertes Tipi aufstellen, während die Ro am RaRo-Bundestreffen „Waterworld“ in Tulln teilnehmen.

Das SoLa findet wie schon 1988 in St. Lorenzen ob Murau statt, wo wir gemeinsam mit der Gr. 6 lagern.

Im Herbst nehmen wir an der Wiener „90 Jahre Pfadfinder“-Jubiläumsfeier im Hohe Warte Stadion gemeinsam mit 8000 PfadfinderInnen und Gästen teil.

Das HeLa, welches diesmal erst im Oktober abgehalten werden kann, führt uns nach Maria Loretto, wo unter anderem eine spektakuläre CaEx-Überstellung stattfindet.

Am Paulustag in Hollabrunn kann die RaRo-Rotte, welche in der Zwischenzeit zu den größten Rotten Österreichs zählt, den 5.Platz erreichen.

Das WeiLa verbringen wir wie schon unzählige Male zuvor in Oberndorf an der Melk, wo wir von Mama Leeb versorgt werden und auch das traditionelle Fußballspiel nicht fehlen darf.

Am Morgen des heiligen Abends findet wie gewohnt die Rorate-Messe statt und anschließend beteiligt sich unsere Gruppe unter der Führung von Bertl Grünwald auch wieder an der Bethlehemslichtaktion, deren Radius sich mittlerweile bis weit in die Gebiete des ehemaligen Ostblockes erstreckt.

Den Abschluß des Jahres bildet erstmals ein einwöchiges Schilager für RaRo und Fü in Faak am See, wo wir die Gerlitzenalpe als Schigebiet nutzen.

1996

Die Ro nehmen am Paulustag in Oberhöflein teil, der wegen des Bundestreffens verschoben werden mußte. Dabei können sie zum ersten Mal in der Geschichte der Gruppe den dabei veranstalteten RaRo-Wettkampf gewinnen und die goldene Axt ins Heim holen.

Im Februar legen Stefan Lehninger und Stefanie Rassl aus privaten Gründen überraschend ihre Funktionen zurück. Elisabetta Riefel hilft der neuen Meutenführerin Birgit Helnwein wiederum in den Heimabenden aus, solange kein/e neue/r Wö-AssistIn gefunden werden kann.

Die Sp begeben sich im März auf eine Kreuzwegwanderung in Gumpoldskirchen. Im April übergibt Thomas Amegah aus beruflichen Gründen die Agenden des gGF bis auf weiteres an Moritz Laufke und legt auch seine Funktion als GuSp-Landesbeauftragter für Freizeitpädagogik zurück.

Im selben Monat nehmen die RaRo am Vorbereitungslager in Preßbaum für das im Sommer stattfindende Rovermoot teil und die Sp fahren auf Wochenendlager ins Hüttelheim.

Am 27. April nimmt unsere Gruppe an der Großveranstaltung anläßlich des Georgstages teil und wirkt so an der Aufstellung eines Weltrekordes durch die WPP mit: Aus von den TeilnehmerInnen mitgebrachten, selbst geflochtenen Freundschaftsbändern wird rund um die Ringstraße das längste Friedensband der Welt (ca. 15,6 km) geknüpft.

Das PfiLa verbringen alle Sparten gemeinsam mit der Gr. 6 auf dem burgenländischen Landeslagerplatz in Rechnitz.

Auf SoLa fahren wir wieder gemeinsam mit der Gr. 6 in die Steiermark, diesmal nach Unzmarkt-Frauenburg. Die CaEx und RaRo haben einen interessanten Lagerplatz in der Ruine Frauenburg, die Gu und Sp lagern auf einer Alm in ca. 1200m Seehöhe, während die WiWö im nahegelegenen Pfarrhof residieren. Am Ende des Lagers übergibt Christian Wallner die Sp-Truppführung an Martin Laufke.

Nach dem SoLa nimmt eine neunköpfige Abordnung unserer Gruppe (Johannes Heger, Florian Halm, Armin Wandaller, Dominik Lirsch, Fritz Thallinger, Thomas Mandl, Bernhard Wiesinger, Martin und Moritz Laufke) am 10th World Rover Moot in Ransäter in Schweden teil.

Im Herbst kann in Rainer Hinterleitner endlich der heißersehnte Wö-Assistent gefunden werden und Elisabetta widmet sich von nun an wieder ausschließlich ihren Aufgaben als ARO.

Das HeLa der Gruppe findet diesmal in und um die Ewald Merzl Hütte in Baden statt. Vom 25. bis zum 27. Oktober nehmen unsere Ro erstmals gemeinsam mit den Ra Gr. 6 am Paulustag teil. Sie können zwar den Titel nicht verteidigen, aber trotz der Teilnahme von fast 40 Rotten ein Platz im Spitzenfeld erreichen.

Im November übernimmt Moritz Laufke von Christian Wallner die Funktion des GG-Chefredakteurs.

Das WeiLa führt uns nach Oberhöflein, wo Thomas Amegah offiziell die Gruppenführung an Moritz Laufke übergibt und Stefan Betzwar Abschied von der Ex-Arbeit nimmt. Mit Wolfgang Gfreiner ist aber diesmal bereits ein neues Mitglied für das CaEx-Führungsteam gefunden.

Zum Jahresabschluß steht nach der Rorate-Messe erneut die Teilnahme unserer Gruppe an der Friedenslichtaktion unter der Führung von Bertl Grünwald auf dem Programm.

1995

Christian Wallner erklärt sich bereit die Funktion des Chefredakteurs des GG zu übernehmen, da dieser Posten bereits seit einem Jahr verwaist ist. Für das Layout sorgt Michael Moser.

Die CaEx nehmen im Februar am CaExtrem (früher Landesunternehmen) „Atho“ teil und können dort den 3 .Platz erobern.

Im März wird Siegfried Lehninger vom Aufsichtsrat aus pädagogischen Gründen seiner Funktionen enthoben und bis auf weiteres beurlaubt, nachdem umfangreiche Bemühungen und Versuche, andere Wege zu beschreiten, erfolglos geblieben waren. Moritz Laufke übernimmt von diesem Zeitpunkt an die Führung der RaRo-Rotte.

Anfang Mai fahren die Sp zur KPMS im Bundeszentrum Wassergspreng, wo es einer Patrulle gelingt, den zweiten Platz zu erringen und damit beste Bubenpatrulle zu sein. Abgesehen davon, daß das das beste Ergebnis der Sp in der Geschichte der Gruppe darstellt, erwirbt diese Patrulle dadurch auch das Recht, in der Folge an der Wiener Landespatrullenmeisterschaft (LPMS) teilzunehmen.

Gemeinsam mit der Gr. 6 verbringt ein Großteil unserer Gruppe das PfiLa in Hollenstein an der Ybbs, während die RaRo auf das RaRo-Bundestreffen „Wiener Melange“ fahren. Bernhard Wiesinger beginnt dort seine Tätigkeit als Ro-Assistent.

Ende Mai nimmt eine Abordnung der Sp Gr. 7 sowie der Gu Gr. 6 mit drei FührerInnen am ersten „Kindergipfel“ am Appelhof in der Steiermark teil, bei dem die Kinder an verschiedenen für sie wichtigen, selbst gewählten Themen arbeiten und schließlich auch eine Petition an führende PolitikerInnen formulieren, welche im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert wird. Die CaEx stellen im Rahmen eines tollen Festes im Heim ihr Projekt „Sex & Aids – Scouts Seek Safer Sex“ vor.

Im Juni machen unsere Wö beim WiWö-Fest mit, während eine Sp-Patrulle an der GuSp-LPMS teilnimmt und die CaEx zum Kolonnen-Unternehmen „Brot und Spiele“ nach Weigelsdorf fahren.

Das SoLa, welches uns nach St. Martin am Wöllmißberg führt, wird wiederum mit der Gr. 6, der ganz kurzfristig der Lagerplatz abgesagt wurde, gemeinsam abgehalten. Durch den Bau zahlreicher kühner Plattformen gelingt es den knappen Lagerplatz derart zu adaptieren, daß auch in dieser Notsituation genügend Lagerfläche und Spielraum für alle LagerteilnehmerInnen zur Verfügung stehen.

Als Lagerort für das HeLa hat sich die Gruppe diesmal die Roverhütte bei Bad Vöslau erwählt.

Auch heuer nimmt wieder eine Mannschaft unserer Gruppe am Hallenfußballturnier teil, die jedoch nur den 5. Platz erreichen kann.

Bei der Kolonnen-Fü-Tagung konstituiert sich unsere Kolonne neu und heißt ab nun „SiLaLe“ (Simmering-Landstraße-Leopoldstadt). Sie umfaßt die Gruppen 3, 4, 6, 7, 9, 13, 27, 51.

Das WeiLa führt uns zum wiederholten Male nach Oberndorf an der Melk. Elisabetta Riefel übergibt dort ihre Funktion als gGF an Dr. Thomas Amegah und nimmt wieder ihre Arbeit als ARO auf, während Cornel Günther wieder Stv-ARO wird. Die Sp-Truppführung geht in der Folge auf Christian Wallner über, Thomas Amegah bleibt jedoch Sp-Assistent.

Die an die Rorate-Messe anschließende Teilnahme an der Bethlehemslichtaktion, welche einerseits schon zur Traditon geworden ist und andererseits spätestens seit dem Vorjahr scherzhaft auch als „Bertlehemslichtaktion“ bezeichnet wird, ist für unsere Gruppe bereits eine Selbstverständlichkeit geworden.

Zum Ablauf der Beurlaubungsfrist von Siegfried Lehninger mit Jahresende erscheint weder für den Gruppen- und Aufsichtsrat noch für den ehemaligen Ro-Führer eine weitere Zusammenarbeit als sinnvoll, weshalb letzterer seine Tätigkeit in unserer Gruppe nicht wieder aufnimmt.

1994

1993