Samstag, der 7.Oktober 2017, 13:40h – das Warten hat ein Ende.

Die ersten Lagerteilnehmer treffen überpünktlichst im Bundeszentrum der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs in Wassergspreng ein.

Sowohl der Ort als auch die Überpünktlichkeit sind nichts Ungewöhnliches, sehrwohl jedoch der Anlass. Das bis dato letzte Eltern-Kinder-KurzLagger (Elkikula) war sieben Jahre zuvor über die Bühne gegangen.

30 Kinder und 33 Eltern hatten sich hierfür angemeldet und trotzten der Wettergarantie-Wassergspreng. (Pünktlich, nachdem die Zimmer bezogen waren und man gemeinsamen im Anfangskreis Aufstellung genommen hatte und die Spielregeln für die Eltern (die KiJu kennen diese großteils bereits) erklärt waren, begann es leicht zu regnen.)

Dieser Umstand konnte jedoch keinen davon abhalten bei der eröffnenden Runde „Magst du mich?“ die ersten Stürze und die mit diesen einhergehenden Gatschflecken auf dem Gewand in Kauf zu nehmen. Fertig gespielt werden konnte jedoch nicht, da plötzlich zwei Detektive erschienen und im Namen ihrer Detektei (Nanonaned) um Hilfe baten. Ohne zu zögern sagten die Lagerteilnehmer ihre Unterstützung zu und bewiesen am Nachmittag ihr Geschick bei den unterschiedlichsten Herausforderungen, wie dem Zubereiten von Steckerlbrot, dem Aufstellen und Abbauen eines Zeltes, dem Lösen einer Geheimschrift oder auch dem gemeinschaftlichen Bewältigen eines Hindernisparcours um einige zu nennen.

Als sich die Teilnehmer im warmen Haus zum Abendessen versammelt hatten, wurden sie von den Jugendleitern mit unseren Verpflegungsregeln vertraut gemacht, olfaktorisch bereits betäubt vom Sogu der auf der Speisekarte stehenen Spaghetti Bolognese, zubereitet von unserer Küchenmannschaft.

Gestärkt und wieder warm angezogen fand danach das Lagerfeuer statt, bei dem, neben musikalischen und spielerischen Beiträgen den beiden Köpfen hinter dem ElKiKuLa – Sonja und Maria – Dank ausgesprochen wurde.

Am Ende dann wurden die Kinder und Jugendlichen ins Bett gebracht, jedoch nicht von den Eltern, sondern den jeweiligen Jugendleitern. Die Erwachsenen verweilten noch ein Zeiterl, plauschten, sangen,….

Am Sonntag Morgen stießen die Detektive nach dem Frühstück wieder zur Gruppe dazu. Eltern und Kinder bekamen Informationen über die Schlüsselwächter und die bevorstehenden Herausforderung auf der Schatzsuche. Auf der Suche nach den richtigen Schlüsseln mussten die Teilnehmer auf Bäume klettern, frierenden Waldbewohnern Feuer machen, Autos verschieben und Moore im Team überqueren. Nachdem auch noch die Wächter des Schatzes besiegt wurden konnte die Schatzkiste geöffnet werden und der Besitzer dieses Schatzes bedankte sich ganz herzlichst bei allen Teilnehmern.

Beim anschließenden Mittagessen, es gab Putengeschnetzeltes, war so manchem eine Frischluftüberdosis bzw. eine Überstunde am Lagerfeuer anzusehen – ebenso wie das bevorstehende Ende des Lagers.

Es wurde gepackt und die Zimmer wieder in einen möglichsten Originalzustand gebracht, um 14:00h beim Abschlusskreis wurde pfadfindergemäß „Nun Geschwister, dieses Lebewohl“ gesungen, gefolgt vom Gruppenfoto, das hoffentlich bald im Pfadfinderheim als Abzug seinen Platz finden wird.

Es hat allen viel Spaß gemacht und war auch für die Jugendleiter eine wunderbare Gelegenheit die Eltern besser kennen zu lernen.