Am letzten Sepbtemberwochenende des Jahres 2019 begab sich unsere Rotte auf das alljährige Kickofflager.

Am Freitagabend um 19:00 trafen, höchstpünktlich, Anton, Leon, Paul, Clemens, Vali, Max, Lisa, Ann-Helene, Franzi, Vani, David und Iris im Hüttelheim in Weidlingbach ein. Nach einer kurzen Einrichtungspause legten wir mit dem Programm los. So frischten wir also Freitagabend unser Wissen über die Methoden der RaRo auf. Auf ein abendliches Lagerfeuer haben wir wegen des Regens leider verzichten müssen. Trotzdem hatten wir einen netten Abend im Heim.

Samstagmorgen wurden wir nach einem üppigen Frühstück in die Pläne für den angehenden Tag eingeweiht. Danach versuchten wir einen passenden Zeitraum für unseren Heimabend zu finden. Kurz darauf begannen wir auch schon mit der Jahresplanung, dem größten Programmpunkt des Wochenendes. Allerdings haben wir davor Aktivitäten und Projekte gesammelt, die die RaRo “immer” machen. Dann haben wir diese, ganz im Sinne des Mottos unseres Lagers: “Ende der Komfortzone”, verbrannt. So war also ein Nährboden für neue Ideen in der Rotte geschaffen. Nach einem kurzen Brainstorming sammelten, verglichen, und teilten unsere Ideen.

Demokratisch fassten wir Entschluss über die Projekte und Aktivitäten dieses Pfadfinderjahres und teilten diese so gut es in dem Moment möglich war, auf das Jahr auf. Weil wir so emsig daran arbeiteten, gab es erst um 16:30 ein “Mittag”essen für die RaRo. Als nächstes stand die (S)Charta an. Dafür sammelten wir Regeln, die für die Rotte am Lager, im Heimabend oder generell gelten sollten. Außerdem legten wir fest, welche Rottenämter es geben soll. Eine Einteilung dieser erfolgte allerdings noch nicht am Lager. Dann wurde die (S)Charta als Manifest für die Rotte verfasst. Unter diesen Text war die Unterschrift jedes Rottenmitglieds zu setzen, um hiermit die (S)Charta in Kraft zu setzen.

Mit Beendigung der (S)Charta war das Programm des Kickoffs zu Ende gebracht, und von offizieller Seite endete das Kurzlager am Samstagabend . Es ging allerdings trotzdem noch weiter, nämlich mit dem Aufbruch von Jakob und Magdi die beide lange Teil der Rotte waren. Für den Aufbruch der beiden schafften wires, der Feuchtigkeit zum Trotz, ein Feuer anzuzünden und brennend zu halten. Nach dem langen, aber keineswegs langweiligen, Aufbruch löste sich die Gruppe nach und nach auf, und ging zu Bett.

Sonntag beschränkte sich auf ein spätes Frühstück und die Säuberung des Heims. Um 12:00 übergaben wir die Schlüssel des Heims, machten einen Abschlusskreis und fuhren nach Hause bzw. wanderten Richtung Wien, um noch rechzeitig in den Wahllokalen zu erscheinen.

– A.M.