Neue Roverführung

Nach einer von uns gewünschten „Probezeit“ von einem knappen halben Jahr haben wir uns endgültig dazu entschlossen, neue Herausforderungen anzunehmen, unserem Leben einen weiteren Sinn zu geben und die Roverführung in dieser Gruppe zu übernehmen.
An dieser Stelle bedanken wir uns sehr herzlich bei Bernhard und Martin, die uns einen Einblick in die Roverführung gegeben haben und mit denen wir eine nette gemeinsame Führunszeit verbringen konnten.

Ich (Stefan) war ja seit 1981 bei den „7ern“, damals habe ich als Wölfling angefangen.

Nach meinem Aufbruch als Rover begann ich als Assistent der Explorer-Führung wo ich zwei schöne, aufregende und lehrreiche Jahre mit den CA/EX arbeiten konnte.

Nach diesen zwei Jahren schaffte ich es aber nicht mehr, die Zeit neben dem Berufs- und Privatleben aufzutreiben, zumal ja die Heimabende in dieser Sparte bereits um 18:00 begannen.

Doch die langen Jahre, die ich mit meinen Freunden in der Gruppe verbracht habe, erlaubten keine vollständige Trennung und ich behielt daher den Kontakt als „freier Mitarbeiter“.

Glücklicherweise war Michi (die ja bis vor einigen Jahren gerade mal gewusst hatte, dass es überhaupt „Pfadfinder“ gibt) von der Bewegung sehr angetan und half mir und somit der Gruppe bei verschiedenen Tätigkeiten wie z.B. Kochaushilfe bei Lagern, Einspringen im Führungsteam, …

Am Weihnachtslager 2001 bei Zwettl – zu später Stunde in geselliger Führer-/Helferrunde vorm Kaminfeuer -kam dann das Gespräch auf das Thema Führung. Bernhard, der viele Jahre in der Roverführung war, sah sich – ebenfalls aus Zeitgründen – gezwungen, diese Führungsaufgabe abzugeben. Also fragten uns Bernhard und Moritz, ob wir nicht die Nachfolge antreten wollen.

Für uns kam die Frage sehr überraschend – freuten uns jedoch sehr über das Angebot und versprachen uns dies „mal anzusehen“…

Ich (Michi) bin das, was man einen klassischen Quereinsteiger nennt. Erst 1993 erfuhr ich zum ersten Mal etwas genaueres über die Bewegung, die Hintergründe und natürlich die Gruppe und wurde in dem Team freundlich aufgenommen.

So wuchs ich also in die Pfadfinderei langsam hinein…

Die Probezeit bestätigte mich in meinem Beschluss, gemeinsam mit Stefan die Rover zu übernehmen.

Doch was bedeutet dies nun für uns?

Uns ist sehr wichtig, dass wir miteinander Ideen leben, Zeichen setzen und das Planen von Aktionen (wie z.B. Auslandslager erleben) durch die Rotte zu unterstützen und zu fördern.

Wir erwarten uns, dass aus der Rotte ein kreatives Team mit eigenen Ideen wächst, die wir gemeinsam verwirklichen können.

Verläßlichkeit, Handschlagsqualitäten und Einsatzfreudigkeit soll für jedes Mitglied der Rotte und Führung selbstverständlich sein.

Heimabende fangen wieder an!

Hurra, hurra, endlich wieder alle Freunde treffen!

Am Mittwoch den 4.9.2002 ist von 15.00 – 18.00 ein Eröffnungsheimabend der Gruppe 6, der für die Wölflinge den Einstieg ins Jahr darstellt. Alle anderen Stufen und Freunde sind eingeladen!

Erster Heimabend der

  • Wölflinge 04.09.2002
  • Späher 04.09.2002
  • Explorer 10.09.2002
  • Rover 05.09.2002

10. World Rover Moot Schweden 1996

10. World Rover Moot in Ransäter/Schweden

Sommerlager 1994

Tullaretorpslägret, 80 Jahre Lyckeby Scoutkar

Sommerlager 1987

Norwich/Großbritannien „Norfolk Jamboree“ (Sp, Ex, Ro)

Sommerlager 1983

15. World Jamboree Mondial in Alberta/Kanada (Ex, Ro)

Ranger und Rover

Mädchen & Burschen / 16-20 Jahre

Unsere ältesten aktiven Mitglieder werden Ranger (Mädchen) und Rover (Burschen) genannt. Sie engagieren sich in allen Bereichen unserer Gesellschaft, von Jugendpolitik, Umweltschutz, Rafting-Touren,

mehrtägige Hikes oder ausgedehnte Radtouren werden gemeinsam unternommen. Rover-Ranger time is Action-Time!

Herausforderungen!

Ranger und Rover sein, das ist das Erleben einer Gruppe von Freunden, das ist Spass, das ist Abenteuer und Aktion, das ist das Arbeiten an einem Projekt, das ist die Annahme der Herausforderungen die das Leben stellt. Ranger und Rover sein heißt, sich zunehmend selbst zu bestimmen. Sie nehmen ihr Leben selbst stärker in die Hand. Sie helfen sich gegenseitig und werden auch von Erwachsenen unterstützt, die ihnen helfen, ihre Träume und Ideen zu verwirklichen.

Phantasie ist grenzenlos!

Es gibt Möglichkeiten ohne Ende, den Phantasien sind keine Grenzen gesetzt. Ranger und Rover engagieren sich für wichtige Themen wie Aids, Jugendarbeitslosigkeit, Drogenproblematik, Integration von Gastarbeitern,

Umweltschutz usw., feiern Parties, gehen ins Theater oder ins Kino, erfahren bei Outdoor-Aktivitäten Tag und Nacht Natur pur, haben viel Spass miteinander, erleben besinnliche Momente. Ranger und Rover gestalten die Zukunft!!!

(Dieser Text stammt von den Pfadfinder und Pfadfinerinnen Österreichs, http://www.ppoe.at/wir/wir.htm)