1983

1982

1981

1980

1979

1978

1977

Am 10. Jänner scheiden wir offiziell aus dem Verband der Europa-Scouts aus und gehören nunmehr als Gr. 7, „Rudolf von Habsburg“ der Kolonne III an.

Die musikalische Gestaltung des heuer groß aufgezogenen Faschingsfestes liegt in den Händen der Gruppenband „Alpha“ und findet großen Anklang bei den Faschingsgästen.

Im Februar feiern wir den 120. Geburtstag des Pfadfindergründers Lord Baden Powell, zu dessen Ehren in Simmering ein Patrullenwettkampf veranstaltet wird, bei dem sowohl Späher (Sp) als auch Explorer (Ex) den fünften Platz erringen können.

Mit einer Leistungsschau aller Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen (WPP) im Augarten wird im April des Schutzpatrons der PfadfinderInnen, des heiligen Georg gedacht.

Auf Einladung unserer Freunde bei den Luxemburger Pfadfindern verbringenen die Rover (Ro) ihr PfiLa in Strassen, wo alljährlich die „Springprozession“ stattfindet.

Beim Kolonnenpatrullenwettkampf (KPWK) erreicht die Patrulle Fuchs den fünften Platz.

Auch das diesjährige SoLa, das in Dornbirn in Vorarlberg stattfindet, bringt uns eine Premiere: Erstmals nehmen alle Lagerteilnehmer ihr Fahrrad mit, um sich in der Umgebung leichter bewegen zu können.

Im Oktober feiert die Gruppe 13 ihr 50-jähriges Bestehen und wir „naschen mit“: Mit einem dritten Platz der Ex (Patrulle Kobra) und einem fünften Platz der Sp (Patrulle Panther) beim Jubiläums-PWK haben wir auch allen Grund dazu.

Beim Wö-Kolonnensingwettkampf belegt unsere Meute den ersten Platz.

Die Elternversammlung im November beschert uns einen neuen Aufsichtsrat: Obmann: Dr. Lothar Mandl, Kassierin: Juliane Krauschner, Schriftführerin: Gerda-Maria Pazdera.

Beim Gruppentanzabend sorgt wieder einmal die Gruppenband „Alpha“ für die gute Stimmung.

Im Dezember verbringen wir zum zweitenmal das WeiLa in Oberndorf an der Melk. Einen der Höhepunkte bildet dabei die Gründung der ersten Ro-Rotte namens „Europa“, welcher Robert Erhardt, Franz Moser, Andreas Müller, Kurt Palmetzhofer und Christoph Vavrik angehören. Als Ro-Fü wird Wolfgang Schneider eingesetzt.

1976

Nach einem Gottesdienst anläßlich des Geburtstages von Lord und Lady Baden Powell (BiPi-Tag) am 22. Februar besuchen unsere Pfadfinder den Zirkus in der Stadthalle.

Die Europa-Scouts veranstalten im April ein Stadtspiel, bei dem unsere Patrulle Kobra den zweiten Platz erreichen kann. Mit dem Rad geht es am zweiten Mai zum Neusiedlersee, wo wir einen gelsenreichen, aber schönen Tag verbringen.

Das PfiLa in Fischamend erfährt durch den Besuch der Pfadfinderinnengruppe 106 „Heilige Barbara“, die ebenfalls im Sacré Cœur ihr Heim hat, eine Menge Abwechslung. Weiters wird das Führungsteam unserer Gruppe durch die Aufnahme von Dr. Karl Schröder (Späher) ausgebaut.

Alfred und Ferdinand Krauschner sowie Christoph und Klaus Vavrik gründen die Gruppenband „Alpha“, mit der sie in der Folge wesentlich zur lebhaften Gestaltung von Gottesdiensten und Festveranstaltungen beitragen.

Dank einer glücklichen Fügung dürfen wir dieses SoLa erstmals in Pusterwald in der Steiermark verleben, bei dem auch die Pfadfinderinnen der Gruppe 106 mit von der Partie sind. Die legendäre Schönheit der Gegend zieht uns so sehr in ihren Bann, daß wir in den kommenden Jahren immer wieder auf diesen Lagerplatz zurückkehren.

Noch im selben Jahr gelingt uns ein weiterer Glücksgriff: Im November besuchen einige Pfadfinder Oberndorf an der Melk und lernen dort die in einer idyllischen Landschaft gelegene Jugendherberge „Rauschhof“ mit ihrer herzlichen Gastwirtin „Mama“ Leeb kennen. Schon am 2. Adventwochenende verbringt unsere Gruppe mit 18 Jungpfadfindern, 22 Pfadfindern und vier Fü hier das erste Weihnachtslager (WeiLa): Am Lagerfeuer, vor dem Lichterbaum verkündet unser Gruppengründer schließlich, daß wir in die Reihen der neu fusionierten Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ) als Gruppe 7 (Gr. 7) aufgenommen und fortan den Namen „Rudolf von Habsburg“ tragen werden.

In den folgenden Jahren sollten wir diesen Lagerplatz wegen des reizvollen sonntägliche Kirchganges, der mehr als eine Stunde lang durch eine märchenhaft verschneite Winterlandschaft führt, sowie ob der besonderen Eignung Oberndorfs für pfadfinderische Aktivitäten noch oft aufsuchen.

1975

Im April nehmen wir an den Feierlichkeiten anläßlich des 20-jährigen Jubiläums der Pfadfindergruppe 6 „Maria Rotunda“ teil.

Am Georgstag (24. April) findet im Andenken an die 1925 erfolgte Heiligsprechung der Ordensgründerin des Sacré Cœur, der heiligen Mutter Magdalena Sophie Barat, ein Festgottesdienst in der Karlskirche statt, bei dem unsere Gruppe mit einer Fahnenabordnung vertreten ist.

Auf PfiLa fährt die Gruppe nach Mixnitz in der Steiermark und durchwandert dort auch neben vielen anderen Aktionen die Bärenschützklamm. Vor den Sommerferien findet noch ein Lager in Bad Vöslau statt, wo uns ein Sturm überrascht, der die fast neuen Zelte im wahrsten Sinne des Wortes einer Zerreißprobe unterzieht.

Als Höhepunkt des Pfadfinderjahres führt uns dann das SoLa erstmals ins Ausland und zwar nach Luxemburg. In Wiltz, der Pfadfinderhauptstadt Europas nehmen wir am „Treffen internationaler Pfadfinder“ TEP mit über 1000 Europa-Scouts aus verschiedenen europäischen Ländern teil. Bei einem gemischten Fußballturnier erringt jene Mannschaft, die fast nur aus Spielern unserer Gruppe besteht, den ersten Platz.

Den Auftakt des neuen Pfadfinderjahres bildet ein HeLa in Pernitz. Am ersten Adventwochenende veranstalten wir einen Weihnachtsbazar, bei dem verschiedenste, unter anderem auch von den Jungpfadfindern und Pfadfindern gebastelte Gegenstände feilgeboten werden. Dieses bald schon traditionelle Ereignis sollte von da an bis auf zwei Ausnahmen (1980 & 1989) jedes Jahr stattfinden.

1974

Da uns die Pfadfinder Österreichs noch immer nicht aufnehmen wollen, schließen wir uns am 10. Januar den Europa-Scouts an. Unsere Gruppe heißt von nun an Gr. 10, „Karl von Österreich“ und Wölflinge werden ab sofort als „Jungpfadfinder“ bezeichnet. Jetzt haben wir endlich eine „Pfadfinder-Heimat“ gefunden.

Anläßlich einer Elternzusammenkunft am 16. Januar wird der erste Aufsichtsrat einberufen. Die Funktion des ersten Obmannes (ARO) und Kassiers übernimmt Herr Mihal. Ihm steht als Schriftführerin Frau Dobiasch zur Seite.

Im selben Monat erleben wir noch einen lustigen Schi- und Rodelausflug in Spittal am Semmering. Mittlerweile haben wir schon drei Patrullen zu je fünf Pfadfindern, welche im März zu ihren ersten Ausflügen aufbrechen. Die Patrulle Mustang besucht die Burg Kreuzenstein, die Füchse führt es zur Burg Greifenstein und die Patrulle Panther erkundet die Seegrotte in Mödling.

Ein für den 24. April geplantes Georgslagerfeuer im Schwarzenbergpark fällt ins Wasser, sodaß wir mit einer (dennoch feierlichen) Zeremonie in einem Palais in der Waaggasse im 4. Bezirk Vorlieb nehmen müssen. Das kann jedoch die Einzigartigkeit dieses Tages für Thomas Amegah sowie Wolfgang und Martin Brenner, die vor versammelter Wiener „Europa-Scout-Prominenz „ihr Jungpfadfinder-Versprechen ablegen, nicht schmälern. Im Mai fahren wir mit der Pfadfindergruppe 6 auf ein Wochenendlager nach Ebreichsdorf. Vom ersten bis zum dritten Juni verbringen wir das Pfingstlager (PfiLa) in Zogelsdorf, wobei die Patrulle Panther den dort stattfindenden Wettkampf für sich entscheiden kann. Danach stößt Ludwig Bartosch als Führer zu uns.

Schließlich ist es so weit: Das erste Sommerlager (SoLa) findet in Bad Schönau in Niederösterreich gemeinsam mit der Pfadfindergruppe 6 „Maria Rotunda“ statt. Die Jungpfadfinder wohnen in einer alten Schule, in deren näherer Umgebung ein schöner Wald und ein stillgelegter Steinbruch zum Abenteuer einladen. Die Pfadfinder lagern um eine etwas entfernter gelegene Waldwiese, wobei sie für ihre Zelte zwischen den Bäumen Holzplattformen errichten. Das Herbstlager bringt am 23. November eine Wanderung zur Schutzhütte am Hocheck. Die Patrulle Fuchs verirrt sich beim Anmarsch, erreicht aber gegen Mitternacht doch noch die wärmende Hütte. Am Sonntag, dem 24. November führt uns der Weg zur Araburg, wo einige Pfadfinder, darunter auch Franz Moser, ihr Versprechen ablegen.