6 plus 7 = Sechsundsieben

     Gruppe 6
+   Gruppe 7
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Gruppe 6 & 7  

¨Und es hat Zoom gemacht.¨

In einem Liederbuch, das nur allzu oft auf Sommerlagern des nächtens hervor geholt wird, stößt man im Refrain eines aus der Zeit der NDW stammenden Lieds auf diese Textzeile. Ein Mysterium stellt die Bedeutung dieses Satzes seit der Veröffentlichung wohl für einen guten Teil der Hörer, womöglich auch den Interpreten selbst, dar.

Nun, 30 Jahre nach der Veröffentlichung, am schönsten Wochenende diese Sommers haben wir unsere Erklärung für die Bedeutung dieser fünf Worte gefunden.

Doch wie kam es dazu? / Das Rezept:
Einen großteils verregneten Sommer nähme wohl jeder in Kauf, dessen Hochzeit bevorsteht, wenn im Gegenzug dafür am großen Tag selbst die Sonne die Hochzeitsgesellschaft zum Schwitzen bringt. Mit solch einem geschlossenen Pakt schritten auch die 6er und 7er an jenem Septembersamstag ein letztes Mal mit unterschiedlichen Familiennummern zur Tat. Jahrzehntelang hatte man in wilder Ehe gelebt, war gemeinsam durch dick und dünn gegangen, die letzten 24 Monate gar als Verlobte.

Zeitig fand man sich ein, um Sitzmöglichkeiten und Buffet aufzubauen und der Örtlichkeit durch Anbringen der in Gelb-Blau Tönen gehaltenen Dekoration die richtigen Farbnoten zu geben.
Zur Mittagszeit trafen nach und nach die Hochzeitsgäste ein: unsere KiJus, ihre Eltern, Ehemalige sowie Freunde der Gruppen, selbstverfreilich auch Pfadfinder anderer Gruppen, aus dem Präsidium und LV.

Unterstützt durch unsere Ehemaligen wie auch hilfsbereite Eltern stellte es kein Problem dar, alle wohl zu verköstigen und mit Schlag 15 Uhr zu versammeln, um mit der Zeremonie pünktlich beginnen zu können. Vizepräsident Kurt Weber hielt die Eröffnungsrede, gefolgt von Ehrungen lang gedienter guter Geister, Trixi Stark und Inge Satzinger, bevor es daran ging, digitale Kupferstiche aller jemals bei den 6-ern und 7-ern tätigen (und anwesenden) Spartenleiter zu erstellen.
Der Rückblick über die anfangs zwei bewegten Gruppengeschichten, die sich im Laufe der Zeit mehr und mehr zu einer hin entwickelt hatten, bot überraschende wie erstaunliche Einsichten, wie an den Gesichtern der Gäste abzulesen war. Was folgte war das, woran man im Laufe der Vorbereitung das Gros an Einsatz investiert hatte, denn es hieß Abschied nehmen von der alten blau-weißen und rot-gelben Zeit. Unsere neue Gruppenfahne wurde präsentiert, ebenso wie die neuen Halstücher, die durch die Landesleiter Max und Sonja dem GF-Team verliehen wurden. Als letzteres die aktiven Jugendleiter im Halsbereich neu eingekleidet hatte, bekamen auch die Kiju im Kreise ihrer Stufen ihre neuen Halstücher verliehen.

Im Schlussteil der Zeremonie erklang voller Inbrunst unser neues Gruppenlied, das offensichtlich aller Appetit auf die Hochzeitstorte (von welcher nichts übrigblieb) angeregt haben dürfte, daran gemessen, dass zum Zeitpunkt des, nach einer Unterbrechung, die keine halbe Stunde gedauert hatte, aufgenommen ein Foto der gesamten Hochzeitsgesellschaft, die Mehlspeise bereits längst vertilgt worden war. Anders ließen sich die ausschließlich zufriedenen Gesichter auf diesem beinahe nicht erklären.

Appendix: Bei einem Großteil von uns konnte man, nachdem alles wieder abgebaut und verstaut war, beim Verabschieden Erschöpfungsmerkmale wie sonst nach 2 Wochen Sommerlager erkennen. Dafür: es ist vollbracht. Und: Es ist prachtvoll.