1998

Als Beitrag zur Faschingszeit findet das von der Gr. 6 veranstaltete „Kellerfest“ statt, das auch von zahlreichen Mitgliedern der Gr. 7 besucht wird.
Am Georgstag im April fahren die Sp zur KPMS im Sieveringer Steinbruch, wo eine der Patrullen den zweiten Platz erringen kann. Im Mai findet das WiWö-Fest „80 Jahre Wichtel“ statt, an dem auch unsere Wö teilnehmen.
Aus Anlaß des 25-jährigen Bestehens unserer Gruppe veranstalten wir zu Pfingsten ein Jubiläumslager in Rechnitz, zu dem alle Gruppen der Kolonne SiLaLe eingeladen sind. Die meisten von ihnen (3, 6, 9, 13, 27) folgen dem Ruf mit zumindest einer Stufe und tragen so zum überwältigenden Erfolg des Lagers bei, dessen Flair sich am besten durch die Worte „friedlich“ und „vielfältig/international“ beschreiben läßt.

Unser Jubiläums-SoLa verbringen wir gemeinsam mit unserer Schwesterngruppe „Heilige Barbara“ wieder einmal in der Steiermark. Diesmal lagern wir auf ungefähr 1200 m Seehöhe tief im Wald bei St. Anna in der Nähe von Schwanberg.

Als Lagermotto dient das haitianische Sprichwort „Min anpil (chay pa lou)“: „Wenn die Hände zahlreich sind, ist die Bürde leicht“. Einerseits bietet das Lagerleben laufend Gelegenheit, die Gültigkeit dieses Sprichwortes am eigenen Leib zu erfahren und so ein Gespür dafür zu erlangen, wie wichtig es ist, sich in seiner Handlungsweise daran zu orientieren. Andererseits steht das Motto als Symbol für die gemeinsame Arbeit, die seit Bestehen der Gruppe 7 von vielen Menschen aufgewendet wurde und noch in weiterer Zukunft zu erbringen sein wird.

Beim Abschlußlagerfeuer nimmt der längstdienende Späherführer Christian Wallner (fast alle Sommerlagerteilnehmer waren einmal unter seinen Fittichen Späher!) seinen Abschied von der Kinder- und Jugendarbeit und Dr. Thomas Amegah wird als Assistent in das Team der RaRo-Führung aufgenommen.

Am 6. September schließlich wird unsere Pfadfindergruppe 25 Jahre alt.

Zur Abrundung der Jubiläumsfeierlichkeiten lädt der Gruppenrat ehemalige Gruppenmitglieder, Aufsichtsräte, Freunde und Gönner Anfang Oktober zu einem Wochenendlager ins Bundeszentrum Wassergspreng.
Dort können all jene, die den Weg zu uns gefunden haben, in ungezwungener Atmosphäre die Freuden des Lagerlebens genießen und mit alten Bekannten plaudern. Außerdem wird dieses Lager dazu genützt, die Jubiläumsfestschrift vorzustellen und erstmals feilzubieten.

Das WeiLa findet in diesem Jahr erstmals in Limberg/Stmk. statt, wo wir im gleichnamigen Schloß residieren und unter tief winterlichen Bedingungen vier erlebnisreiche Lagertage verbringen. Im Rahmen des Gruppenlagerfeuers werden einige Veränderungen im Führungsteam der Gruppe bekanntgegeben: Moritz Laufke übergibt die Rottenführung an Bernhard Wiesinger, um sich fortan ausschließlich der Gruppenführung zu widmen. Thomas Mandl folgt Dorian Winter als Explorertruppführer nach, doch letzterer bleibt dem CaEx-Team als Assistent erhalten. Johannes Heger nimmt seine Tätigkeit als Späherassistent auf.

Am 24. Dezember findet wie gewohnt im Anschluß an die Rorate-Messe unter der bewährten Führung von Bertl Grünwald die Friedenslichtaktionstatt.